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„Eigentumswohnung“: Autovervollständigung sorgt für Trubel

Die automatische Vervollständigung eines Suchbegriffs in der Internetsuchmaschine Google hat in den letzten Tagen für viel Aufregung gesorgt.

Anlass für die Diskussionen sind die Berichte über den Antrag auf gerichtliche Untersagung einer bestimmten Formulierung in der Autovervollständigung der Suche durch die Ehefrau des früheren Bundespräsidentin.

Was passiert bei der Autovervollständigung?

Wenn Sie in das Eingabefeld der Suchmaschine Google einen Begriff eingeben, dann werden Vorschläge für die Suche sichtbar.

Google schreibt dazu auf seiner Webseite: „Sobald Sie auf Google einen Begriff in das Suchfeld eingeben, werden Ihnen durch unseren Algorithmus für die automatische Vervollständigung Suchanfragen angeboten, die Ihrem aktuellen Suchbegriff ähneln.“

Die Vorschläge für die Vervollständigung werden in Echtzeit vorgeschlagen, so dass es sogar schneller sein kann, wenn bei der Suche auf einen der angebotenen Vorschläge zu klicken als den eigenen Suchbegriff vollständig einzugeben.

Google sagt:


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„Während Ihrer Eingabe werden mithilfe des Google-Algorithmus basierend auf den Suchaktivitäten anderer Nutzer und auf Inhalten der von Google indexierten Webseiten Suchanfragen vervollständigt und angezeigt. (…) Für bestimmte Anfragen zeigt Google eigene Vorschläge für die letzten Worte an. Unter dem Begriff, den Sie in das Suchfeld eingeben, sehen Sie eine kleinere Dropdown-Liste mit Vervollständigungen für die letzten Worte Ihrer Suchanfrage. Obwohl jede Vervollständigung in der Dropdown-Liste zuvor von einem Google-Nutzer eingegeben wurde oder im Web erscheint, kann die Kombination aus Ihrem ursprünglichem Text und der Vervollständigung einmalig sein.“

Google Instant einschalten

Diese Vervollständigung funktioniert dann am besten, wenn „Google Instant“ eingeschaltet ist.

Um das zu überprüfen, gehen Sie auf einer beliebigen Ergebnisseite einer Google Suche am rechten oberen Menürand auf das „Zahnradzeichen“, das für  die Einstellungen steht.

Unter dem sich dann öffnenden Menü klicken Sie auf „Sucheinstellungen“. Dort sehen Sie, ob Google Instant eingestellt ist.

Manch interessante Ergebnisse kommen heraus

Die automatische Vervollständigung von Suchanfragen zeigt an, welche Suchkombinationen in letzter Zeit unter Verwendung eines bestimmten Begriffs häufig gestellt worden sind. Nehmen Sie den Begriff „Immobilien“.

Wenn Sie beginnen, das Wort „Immobilien“ in das Suchfeld bei Google einzugeben, dann werden bereits beim ersten Buchstaben „i“ die ersten Suchvorschläge unterbreitet. Es sind „ikea“, „immobilienscout“, „immonet“ und „iphone 5“.

Ab der Eingabe des zweiten Buchstabens konzentrieren sich die Vorschläge schon auf die Immobilien.

Es erscheinen „immobilien scout“, „immonet“, „immowelt“ und „imdb“. Wer nach dem Wort „Makler“ sucht, dem wird ab der Eingabe der Buchstaben „makl“ angeboten: „Makler Berlin“, „makler“, maklerprovision“, „maklercourtage“.

Sie suchen nach dem Wort „Miete“? Ab der Eingabe „mie“ wird Ihnen schon der Suchbegriff zu „mieten kaufen wohnen“ angeboten.

Etwas überraschend ist, dass beim Suchbegriff „Reihenhaus“ das Wort schon ab der Eingabe „reih“ tatsächlich vorgeschlagen wird.

Und bei Eingabe der Kombination „eig“ erscheint sofort der Suchbegriff „eigentumswohnung berlin“ an erster Stelle der Vorschlagsliste.

Offensichtlich sind Wohnungen in Berlin derzeit wirklich stark gesucht. In jeder Hinsicht.

4. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.