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Was für eine Rendite ein Bausparvertrag erbringen kann

Bei der Berechnung der Rendite vergleicht man Einnahmen und Ausgaben einer Anlage. Man setzt deren Saldo ins Verhältnis zum investierten Betrag. Die Kennzahl gibt also an, wie lohnend eine Investition ist.

Ein Bausparvertrag sollte mehr Rendite als die Bankanlage bringen

Mit einem Bausparvertrag finanzieren Anleger den Kauf eines Eigenheims oder dessen Umbau. In der Vereinbarung mit der Bausparkasse legen sie einen Zinssatz fest, zu dem sie eine gewisse Summe über einen bestimmten Zeitraum – meist sieben Jahre – hinweg ansparen.

Das Geldinstitut gibt am Ende der Laufzeit den Rest der Vertragssumme als Darlehen dazu. Auf diesen Kredit hat der Bausparer einen Rechtsanspruch, der auch vererbbar ist. Damit ein Bausparvertrag sich lohnt, sollte seine Rendite über der von Geldanlagen wie Sparplänen oder Festgeld liegen.


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Das ist in der Regel dann der Fall, wenn der Bausparer Anrecht auf die gesetzlichen Förderungen Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage hat. Sein Einkommen darf dafür gewisse Grenzen nicht übersteigen.

Bausparen lohnt sich bei geringem und mittlerem Einkommen

Bei der Wohnungsbauprämie liegt der Schwellenwert bei 25.600 € jährlich für Alleinstehende. Liegt der Bausparer mit seinem Einkommen darunter, bekommt er 8,8% zu den eingezahlten Leistungen und gutgeschriebenen Zinsen hinzu. Dafür müssen die förderungsfähigen Beträge mindestens 50 € betragen.

Maximal bezuschusst der Staat den Bausparvertrag mit 512 € pro Jahr. Allerdings muss der Sparer dafür mindestens 16 Jahre alt sein. Die Einkommensgrenze der Arbeitnehmersparzulage beträgt 17.600 € für Alleinstehende. Liegt der Arbeitnehmer mit seinen Einkünften darunter, erhält er 9% der eingezahlten Summe von seinem Arbeitgeber zum Bausparvertrag hinzu.

Maximal beläuft sich die Arbeitnehmersparzulage auf 470 € jährlich. Bausparen lohnt sich also vor allem für Arbeitnehmer mit geringem und mittlerem Einkommen. Zudem gibt es für Bausparverträge eine Riesterförderung. Die staatlichen Zuschüsse betragen bis zu 154 € pro Erwachsenem und 300 € pro Kind jährlich.

Ein Darlehen mit garantiert niedrigem Zinssatz

Die Zinsen in der Sparphase liegen oft nur zwischen 0,5 und 1,5%. Attraktiv wird ein Bausparvertrag deswegen vor allem in Zeiten niedriger Zinsen, die die Rentabilität von Geldanlagen senken.

Und natürlich ist ein Vorteil von Bausparverträgen, dass die Bausparkasse das spätere Darlehen zu einem oft sehr niedrigen Zinssatz, nämlich zwischen 2,75 und 3,75%, garantiert.

Rendite-Bausparverträge als Geldanlage

Nun kann sich Bausparen auch als reine Geldanlage lohnen. Bei solchen Rendite-Bausparverträgen verzichten vor allem junge Sparer am Ende der Laufzeit auf das Bauspardarlehen. Dafür erhalten sie einen Bonuszinssatz.

Die Rendite des Bausparvertrages steigt so auf 3 und in gewissen Fällen 5%. Höher als bei Sparplänen ist das allemal.

2. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.