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Was ist Bargeldtransfer?

Der Sender zahlt hierbei in der Filiale a Bargeld ein und der Empfänger bekommt dieses dann in der Filiale b ausgezahlt. Anbieter von Geldtransfers sind etwa Western Union, PayPal oder Moneybookers.

Funktionsweise von Transferanbietern

Oftmals erhält der Absender nach Ausfüllen eines Formulars, Vorlage eines Ausweises und Einzahlen des Betrags eine Transfernummer, die er dem Empfänger mitteilt. Dieser wiederum füllt in seiner benachbarten Filiale ein Formular aus, in welchem er Nummer und Geldbetrag angibt und kriegt diesen dann cash ausgezahlt.

Das Verfahren findet man bei Anbietern wie Western Union oder Moneygram.

Der Transfer von elektronischem „Bargeld“

Mittlerweile besteht auch die Möglichkeiten Geld über Online-Konten zu überweisen. Die Transaktionspartner brauchen zur Erstellung eines solchen Kontos meist nur eine E-Mail-Adresse.

Fortan kann der Zahlungsverkehr zwischen diesen Online-Konten ablaufen.


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Für gewöhnlich wird ein Girokonto mit dem Account verknüpft, auf das der Betrag bei erfolgtem Bargeldtransfer überwiesen wird und dann dem Empfänger zur Verfügung steht.

Dieses Verfahren findet man bei Anbietern wie PayPal oder Neteller.

Was ist der Vorteil von Bargeldtransfer?

Der Vorteil liegt zunächst auf der Hand: Die Ersparnis von Zeit und Aufwand. Das lange Warten auf eine Überweisung entfällt – die kann sich gerade ins Ausland über Tage hinziehen. Das ist prompte Bedienung und gerade von Vorteil wenn es dringend ist.

So dauert es keine fünf Tage bis das Geld auf dem Bankkonto des Empfängers eingegangen ist. Sobald die Mittel in der Filiale des Anbieters eingezahlt wurden, sind sie für den Adressaten prinzipiell weltweit verfügbar.

Auch dass man sich die bisweilen aufwändige Prozedur spart, ein Bankkonto zu eröffnen ist für den Kunden bequem. Gerade bei Gesellschaften wie Western Union oder Moneygram die lediglich mit Transfernummern arbeiten.

Und was sind die Nachteile?

Das was an Zeit und Aufwand gespart wird, wird von den Dienstleistern in Form bisweilen stattlicher Bearbeitungsgebühren in Lohn und Brot genommen. Die sind abhängig vom Bestummungsort und Betragshöhe.

Gerade Western Union wurde mehrfach ermahnt diesen Abschlag auf maximal 5% des transferierten Betrages zu deckeln.

Die Gebühren solcher „Remittances“ veranlasste etwa die Weltbank dazu, eine Vergleichsseite für Bargeldtransfer online zu stellen um den Kunden mehr Transparenz zu verschaffen.

Da das Geld nur in den entsprechenden Dienststellen des Anbieters entgegengenommen werden kann, sollte man sich vorher zudem ausführlich über die lokale Abdeckung das Filial-Netzwerk informieren.

Denn was ist der Nutzen von schnellem, weltweiten Bargeldtransfer, wenn die nächste Filiale allein schon eine Weltreise entfernt ist? Oftmals sind die best vernetzten Anbieter daher auch die teuersten.

Mehr zum Thema: Bargeld: Versenden oder transferieren?

12. Januar 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.