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Was ist der RoI?

RoI ist die Abkürzung für Return on Investment und bezeichnet das Verhältnis zwischen investiertem Kapital und erreichtem Gewinn.

Diese Kennzahl beschreibt also die Rentabilität eines Unternehmens.

Formel  

Return on Investment (ROI) berechnen

$$\bo\text"ROI" = [(\text"Gewinn" / \text"Umsatz"\)* (\text"Umsatz" / \text"Gesamtkapital"\)]*100$$
Ergebnis berechnen

Der RoI ist, was aus dem Investment zurückkehrt

Mithilfe des RoI kann ein Unternehmen herausfinden, wie sinnvoll eine Investition prozentual in Hinblick auf den Gewinn sein kann. Diese Berechnung kann nicht nur in die Zukunft, sondern auch rückblickend durchgeführt werden.

Als Oberbegriff für Renditekennzahlen beschreibt der RoI sowohl die Eigenkapitalrendite als auch die Gesamtkapitalrendite.

Im Deutschen wird der Return on Investment Gesamtkapitalrentabilität oder auch Kapitalrendite genannt.

Da der RoI nicht von der Größe des analysierten Geschäftsbereichs abhängt, ist es möglich, unterschiedlich große Einheiten zu vergleichen.

Dank einer Formel kann der RoI problemlos berechnet werden:

ROI = Kapitalumschlag x Umsatzrendite

Die Umsatzrendite ergibt sich dabei aus dem Gewinn, dividiert durch den erwirtschafteten Umsatz. Den Kapitalumschlag kann man berechnen, indem man den Umsatz durch das eingesetzte Kapital dividiert.

Die Kennzahl wurde 1919 von Donaldson Brown, einem Mitarbeiter des amerikanischen Chemiekonzerns DuPont, definiert.

In der Venture Capital Branche beschreibt der RoI den Gewinn aus Ausschüttungen und den Verkauf einer Beteiligung.

 

Mehr zum Thema: Venture Capital – Wagniskapital für Unternehmen

Investitionsentscheidung durch die Berechnung des RoI

Meist wird die Kennzahl bei der Planung und Berechnung einer bereits getätigten Investition oder eines noch ausstehenden Projekts ermittelt.

Auf Basis dessen kann dann die Entscheidung abgewägt und getroffen werden, ob eine Investition lohnt beziehungsweise welche Gewinnspanne bei bereits durchgeführten Investitionen zu erwarten ist. Die Effizienz von Investitionen wird dadurch deutlich.

Durch den RoI erhalten Teilbereiche wie Umsatz oder Deckungsbeitrag eine völlig neue Transparenz. Ob eine Investition sinnvoll ist oder nicht, wird anhand des RoI klar.

Es bietet sich an, die Berechnung des RoI durch eine Risikoanalyse zu ergänzen.

Mehr zum Thema: Wie Sie die Risikobereitschaft der Investoren einschätzen können

Nachteile des RoI

Dadurch, dass der RoI nur eine statistische Kennzahl ist, wird der Einfluss von Zeit auf die Rentabilität nicht ausreichend berücksichtigt. Hier sollten weitere Berechnungen, die diesen Faktor beinhalten, durchgeführt werden.

Darüber hinaus zielt der RoI nur auf eine Spitzenkennzahl. Er beschreibt daher nur einen Teil des betrieblichen Geschehens und liefert nur einen kleinen Einblick. Die Liquiditätsentwicklung wird beispielsweise gänzlich übergangen.

Fazit: Der RoI sollte daher nicht als einzige Hilfe beim Treffen von Investitionsentscheidungen genutzt werden. Für Anleger ist es immer sehr wichtig, die Gesamtsituation im Blick zu haben. Denn eine ausführliche finanzielle Planung schützt vor Investitionsfehlern und Verlusten.

18. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.