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Was ist die Opening Range?

Unter der „opening range“ versteht man die Spanne (= range) zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Handelskurs eines Wertpapieres innerhalb der ersten paar Minuten nach der Öffnung einer Börse.

Das Entstehen der „opening range“

Viele Börsen beginnen den Handelstag mit einem „opening call“ für jedes Wertpapier.

Dadurch erhalten die Händler die Möglichkeit, noch vor Beginn des alltäglichen Handelsgeschäfts ihre ersten Angebote und Orders zu tätigen.

Dieser Vorgang wird auch als „preopen trading“ bezeichnet.

Direkt im Anschluss an diese kurze Phase beginnt nun der reguläre Börsenhandel und die ersten Handelsaktivitäten werden getätigt. Da hierbei mehrere Transkationen zu verschiedenen Kursen durchgeführt werden, gibt es in der Folge einen höchsten und einen niedrigsten Kurs.

Hierdurch kommt schließlich die „opening range“ zu Stande.


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Für den Fall, dass tatsächlich nur ein Kurs zu Handelsbeginn registriert werden sollte, wird dieser stellvertretend als niedrigster und kein höchster Kurs angegeben.

Somit variiert die „opening range“ täglich, da sie vom aktuellen Handel abhängig ist. Generell findet sie sich bei vielen Termin- und Finanzmärkten.

Bedeutung der „opening range“ für den Handel

Auf Grund ihrer Tagesaktualität ist die „opening range“ sowohl für technische Analysten als auch für „Day Trader“ von großem Interesse.

Insbesondere für diese beiden Typen sind Informationen über das kurzfristige Geschehen wichtig. Denn für ihre Handelsentscheidungen und Analysen sind vor allem das Handelsvolumen einer Aktie sowie die handelsbedingten Kursschwankungen aussagekräftig.

Weniger nützlich sind dabei allgemeine und grundlegende Informationen über das Wertpapier. Zu nennen wären hier etwa das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder auch wie gut bzw. schlecht die Marktposition des Unternehmens ist.

„Opening ranges“ können insofern also Einfluss auf den gesamten Handel des restlichen Börsentages haben, gleichzeitig fungieren sie aber auch als Indikator für das restliche Handelsgeschehen.

So  orientieren sich Day Trader  beispielsweise im Verlauf des Tages an dem Verhältnis von aktuellen Kursen zu ihren jeweiligen „opening ranges“ und handeln dementsprechend.

Für die Handelsentscheidungen technischer Analysten spielen dagegen eher sogenannte „opening range breakouts“ eine Rolle.

„Opening range breakout“

Allgemein wird das „opening range breakout (ORB)“-Setup zu den einfachsten Daytrading-Strategien gezählt. Bei Anwendung dieser Strategie sind die Hochs und Tiefs während der anfänglichen Phase des Börsentages für das weitere Handeln ausschlaggebend.

Ein genauer Zeitrahmen ist dabei nicht festzulegen, im Durchschnitt bewegt er sich aber zwischen mindestens 15 bis maximal 60 Minuten nach Börsenöffnung.

Die Strategie macht sich die Beobachtung zu Nutze, dass nach der „opening range“ häufig ein Ausbruch nach oben oder unten erfolgt, der zugleich Auskunft darüber gibt, wer im Handel gerade den Ton angibt.

Nachdem der anfängliche Handelsverlauf beobachtet wurde, werden Order nahe der „breakout“-Marken platziert.

1. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.