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Was kosten Grundstücke bei unseren Nachbarn? – Marktbericht Österreich

Wussten Sie, dass viele Deutsche in Österreich eine Ferienimmobilie haben? Umfragen zeigen, dass Österreich das zweitwichtigste Land bei Ferienimmobilien im Ausland für die Deutschen ist. Da lohnt sich doch ein Blick auf den Markt bei den Nachbarn.

Die meisten Ferienimmobilien haben deutsche Eigentümer in Tirol. Nach einer Umfrage des Ferienimmobilienportals Fewo Direkt sind es immerhin 3,3% der Ferienimmobilien der Deutschen, die in Tirol stehen. Österreich kommt auf gut 8% der Ferienimmobilien der Deutschen.

Was ist über den Markt bekannt?

Was wissen Sie über den österreichischen Immobilienmarkt? Die Mieten in Wien sind begrenzt. Viele der Wohnungen in Wien sind als Sozialwohnungen mit einer niedrigen Miete versehen. Diese Mieten haben auch nur ein geringes Steigerungspotential.

Die in Deutschland so kritisch beäugte Mietpreisbremse ist dort schon lange Gesetz.

Aber was wissen Sie über die Grundstückspreise?

Was kosten Grundstücke?

Das Immobilienportal Immobilien.net hat gerade den Preisbericht für das erste Halbjahr auf dem österreichischen Immobilienmarkt veröffentlicht und sich auf die Grundstückspreise für Baugrundstücke konzentriert.

Spitzenwerte:

Die höchsten Preise erzielen Baugrundstücke in Wien.

  • 1.177 Euro pro Quadratmeter im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling
  • 1.096 Euro in Wien Ottakring

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  • 990 Euro in Wien Hietzing
  • 902 Euro Salzburg Stadt
  • 676 Euro Kitzbühel

Und in den Bundesländern?

  • Wien 517 Euro
  • Tirol 265 Euro
  • Vorarlberg 201 Euro
  • Burgenland 90 Euro

Insgesamt war der Grundstücksmarkt nach Aussagen von Immobilien.net von starken Preisschwankungen geprägt. Landesweit ist der Mittelwert für Grundstückspreise um 0,1% gestiegen.

Das Spektrum reicht aber von Preiszuwächsen von 10% in Vorarlberg und 7,6% in Tirol bis zu Verlusten bei den Preisen in der Steiermark und in Kärnten.

Kommentar zu den Entwicklungen

Zum einen wird bei den starken Preissteigerungen für Grundstücke in den Städten ein Nachholeffekt gesehen. Die hohe Nachfrage nach Immobilien in Österreich hätte auch die Grundstücke erreicht.

Das Hauptinteresse würde aber auf den guten Lagen liegen. Deshalb könnten einige ländliche Regionen nicht von dem Nachfrageschub profitieren.

Ferienimmobilien für die Trendwende?

Und damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt:

Für die Regionen mit fallenden Preisen haben die Marktexperten von Immobilien.net einen Hoffnungsschimmer parat:

„Neben einer generellen Abwärtsbewegung in ländlichen Gebieten mit Bevölkerungsrückgang, können wir in unseren Analysen immer wieder einen starken Aufwärtstrend in schwachen Regionen beobachten.

Nämlich dann, wenn einzelne Gebiete in Ferienimmobilien investieren. Diese unterliegen nämlich völlig anderen Gesetzmäßigkeiten als der traditionelle Immobilienmarkt.“

Das macht das Marktsegment der Ferienimmobilien ja so spannend. Es setzt völlig neue Impulse in manchen Regionen. Und Sie wissen ja jetzt, dass viele Ihrer Kunden auch  nach Österreich schauen.

Behalten Sie den Markt im Auge. Es könnten sich Chancen für Ihr Büro ergeben.

9. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.