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Was leisten Risikopolicen und für wen sind sie sinnvoll?

Daran mag kaum einer gern denken. Aber was wird aus dem Partner, den Kindern oder dem Immobilienkredit, wen der Ernährer der Familie einmal nicht mehr ist? Und wer möchte schon, dass seine Familie nach seinem – möglicherweise recht plötzlichen – Tod unversorgt dasteht?

Solche Fragen sollten nicht immer wieder bis zum St.-Nimmerleinstag verschoben werden. Die Lösung ist relativ einfach. Risikopolicen in Form von Risikolebensversicherungen bieten für wenig Geld die Absicherung für den Todesfall.

Der günstige Preis – oft sind es nur wenige € im Monat – kommt dadurch zustande, weil wirklich nur der Todesfall versichert ist. Für Kapitalbildung, Vermögenssicherung und finanzielle Altersvorsorge müssen andere Produkte (auch in Kombination) ausgewählt werden.

Wie kommt es zu den günstigen Preisen für Risikopolicen?

Bedingung ist: Die Versicherung zahlt nur in dem Fall, wenn der Versicherte während der Vertragslaufzeit verstirbt. Die Gesellschaft kalkuliert die statistische Lebenserwartung des Kunden. Also wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Vertragspartner das Ende seines Vertrages erlebt.


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Auf dieser Grundlage werden die Beiträge berechnet. Je jünger der Kunde ist, je weniger hat er zu zahlen. Gesunde sind gegenüber Kranken im Vorteil und Nichtraucher werden gegenüber Rauchern bevorteilt.

Die Versicherungsgesellschaften kalkulieren die Risikopolicen mit einem Sicherheitspuffer. Es ist nämlich nicht möglich, die genaue Sterblichkeitsquote des Kundenstammes im Vorhinein zu bestimmen.

Die auf diese Weise zustande gekommenen Beitragsüberschüsse werden entweder in Form von Beitragssenkungen oder durch Erhöhung der Auszahlungssumme an die Kunden zurückgezahlt.

Wie Interessierte die für sie richtige Police finden

Wichtigstes Kriterium bei der Wahl der Risikolebensversicherung ist der Preis. Vergleichsportale im Internet wie check24.de, verivox.de oder financescout24.de sind für Vergleiche dieser Art bestens geeignet.

Bevor Sie sich allerdings mit einem derartigen Vergleich beschäftigen, sollen Sie die Versicherungssumme festlegen. Versicherungsexperten raten zum 3- bis 5-fachen des Jahreseinkommens. Wenn darüberhinausgehende Verpflichtungen wie Kredite oder Darlehen bestehen, sollte die Summe entsprechend angepasst werden.

Die Vertragsdauer hängt im Einzelfall vom Alter der Kinder des Versicherten ab, die versorgt werden sollen. Ebenso von der Dauer der eingegangenen Verpflichtungen.

Ehrlichkeit zahlt sich aus. Persönliche Risikofaktoren wie Laster oder riskante Freizeitbeschäftigungen sollten nicht verschwiegen werden. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass der Versicherte bei diesen Angaben geschummelt hat, kann die Gesellschaft die Auszahlung kürzen oder komplett verweigern.

Auch wenn die Beschäftigung mit dem eigenen Todesfall und den dessen Folgen sicher nicht zu den angenehmen Dingen des Lebens gehört, auf eine finanzielle Absicherung der Familie sollte niemand verzichten. Besonders wenn ein solcher Schutz durch kostengünstige Risikopolicen zu gewährleisten ist.

3. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.