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Was spricht für oder gegen das Investment Asienfonds?

Bei China-Fonds wurden noch vor wenigen Jahren Kurszuwächse von mehr als 50 % pro Jahr verzeichnet. Hierdurch ist die gesamte Region Asien auch in den Fokus von Privatanlegern geraten.

Schließlich gibt es hier noch eine ganze Reihe von Ländern, die erst am Anfang einer bedeutsamen wirtschaftlichen Entwicklung stehen.

Asienfonds sind so genannte Regionen-Fonds – also Finanzprodukte, die sich auf ein Gebiet beschränken. Asien ist mit 44,8 km² der flächenmäßig größte Kontinent der Erde und hier leben mit mehr als 4,2 Milliarden auch die meisten Menschen auf der Welt. Geografisch betrachtet erstreckt sich Asien von Russland im Norden bis Indonesien im Süden und von der Türkei im Westen bis an die japanische Ostküste.

Asienfonds sind auch heute noch ein durchaus interessantes Investment. Nach wie vor stehen bei dieser Anlageform hohen Rendite-Erwartungen großen Risiken gegenüber. Aus diesen Gründen sind Asienfonds für Privatanleger nur bedingt zu empfehlen.

Unterschiedliche Wirtschaftsräume, unterschiedliche Renditeerwartungen

Wie auf anderen Kontinenten auch verläuft die wirtschaftliche Entwicklung in den verschiedenen asiatischen Ländern keineswegs gleich. Während Japan bereits seit Langem zu den wichtigsten Industrienationen zählt, stehen Staaten wie Vietnam oder Kambodscha erst am Beginn einer solchen Entwicklung.

Daher ist Asienfonds nicht gleich Asienfonds. Ob Aktien- oder Rentenfonds, Experten unterscheiden hierbei zwischen:


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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  • Fonds, die als Schwerpunkt ganz Asien aufweisen
  • Fonds, deren Schwerpunkt Asien ohne Japan ist
  • Fonds mit dem Schwerpunkt der so genannten ASEAN-Staaten (u.a. Vietnam, Laos, Philippinen und Malaysia)
  • Fonds mit dem Schwerpunkt der so genannten Tigerstaaten (Südkorea, Taiwan, Hongkong und Singapur)

Klar, dass die unterschiedlichen Wirtschaftsräume auch mit unterschiedlichen Risikoprofilen und unterschiedlichen Renditen aufwarten. Wie bei nahezu allen Investments stehen hohen Renditeerwartungen auch größere Risiken gegenüber. Dies bedeutet, dass beispielsweise bei einem Vietnam-Aktienfonds eine höhere Rendite als bei einem Japan-Aktienfonds erwartet werden darf.

Allerdings müssen Anleger bei einem Vietnam-Fonds auch mit einem größeren Risiko rechnen, dass sich wie bei vielen anderen Finanzprodukten auch an einer hohen Volatilität (Schwankungsbereitschaft des Fonds) ablesen lässt.

Weitere Unterschiede zwischen den verschiedenen Asienfonds

Auch bei Fonds mit dem Schwerpunkt Asien gibt es die konventionellen Unterscheidungen, wie Anleger diese von Finanzprodukten anderer Regionen kennen.

Beispielsweise werden China-Fonds mit dem Fokus auf große, mittlere oder kleine Unternehmen angeboten. Bei Rentenfonds wird in solche unterschieden, die sich auf asiatische Staatsanleihen oder aber auf Unternehmensanleihen aus der Region spezialisiert haben.

Für wen eignen sich Asienfonds?

Wegen des erhöhten Risikos eignen sich asiatische Fonds, vielleicht mit der Ausnahme Japan-Fonds, nicht für Einsteiger unter Anlegern dieser Investment-Form. Aber auch erfahrene Fonds-Investoren sollten aus dem gleichen Grund Finanzprodukte mit dem Schwerpunkt Asien lediglich als Beimischung ihres Depots in Erwägung ziehen.

Wer sich allerdings ausreichend informiert und die entsprechenden wirtschaftlichen Entwicklungen über längere Zeit hinweg aufmerksam verfolgt, kann in Schwächephasen der einzelnen Märkte zugreifen und hierbei von überproportionalen Renditen profitieren und dabei bares Geld verdienen.

5. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.