MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Was unterscheidet den Devisen- vom Aktienmarkt?

Auch Privatanleger können heutzutage vom Devisenhandel profitieren. Die immer weiter fortschreitenden technischen Entwicklungen haben dies ermöglicht und vereinfachen das Procedere mehr und mehr.

Wer jedoch erste Trades in diesem Markt-Segment wagen möchte, sollte sich über die grundlegenden Unterschiede zwischen Devisen- und anderen Börsen wie dem Aktienmarkt informieren.

Zunächst einmal sollten Sie wissen, wie genau der Begriff Devisen definiert ist. Im Gegensatz zur Währung (Bargeld) sind Devisen die ausländischen Zahlungsmittel, die in bargeldloser Form im Umlauf ist. Devisen dienen der Zahlung von Dienstleistungen und importierter Produkte und werden für internationale Transaktionen am Finanzmarkt benötigt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Wichtigster Unterschied: Die Märkte, an denen Devisen und Aktien gehandelt werden

Aktien werden an nationalen oder internationalen Börsen gehandelt. Hier ist klar geregelt, wie der Kurs eines bestimmten Titels zustande kommt und zu welchen Bedingungen gekauft oder verkauft wird. Wer beispielsweise eine Aktie der Lufthansa zum Kurs von 14,50 € erwirbt, tauscht eben diese 14,50 € gegen eine Lufthansa-Aktie zu einem ganz bestimmten Datum ein.

Beim Handel mit Devisen gibt es keine einheitlichen Börsen und damit auch keine eindeutigen Regeln. Bei dieser Form von Geschäften wird eine Währung gegen eine andere getauscht – z.B. € gegen US-$. Wer also für 100 € US-$ kaufen möchte, erhält bei einem vereinbarten €/US-$-Kurs von 1,165 einen Betrag von 116,50 US-$.

Die angestellten Devisenhändler der Banken greifen bei ihren Trades auf ein Netzwerk zurück. Dies bedeutet, sie fragen in der Regel bei anderen Banken an, ob diese an dem entsprechenden Devisengeschäft interessiert sind. Für Privatanleger, die ebenfalls Devisengeschäfte tätigen möchten, stehen zu diesem Zweck verschiedene Handelsplattformen im Internet zur Verfügung.

Was motiviert Anleger zum Handel mit Devisen?

Während Anleger bei Aktien in erster Linie auf die zukünftige Entwicklung einer Gesellschaft spekulieren, interessieren sich die Investoren am Devisenmarkt vor allem für die möglichen Veränderungen der Devisenkurse. Der wichtigste Beweggrund für ein Devisengeschäft ist also die Spekulation auf die Veränderung des Tauschverhältnisses zweier Währungen.

Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Fällt der €/US-$-Kurs innerhalb eines Jahres auf 1.000 und der Trader kauft seine € zurück, erhält er für die damals erhaltenen 116,50 US-$ nun 116,50 €. Der realisierte Gewinn aus beiden Trades beläuft sich demnach auf 16,50 €.

Der Handel mit Devisen wird immer beliebter. Die steigenden Handelsvolumen verdeutlichen dies. Auch Privatanleger können in diesem Bereich erfolgreich sein. Dennoch sollten Interessierte daran denken, dass eine Devisenspekulation auch mit einem Wertpapierhandel gekoppelt werden kann.

Privatanleger können nämlich auch eine erfolgversprechende US-Aktie oder einen sehr guten US-Aktienfonds erwerben. Hierbei können sie neben den möglicherweise erwarteten Devisengewinnen zusätzlich noch vom Kursanstieg der entsprechenden Papiere profitieren. Und dabei natürlich noch höhere Profite realisieren.

3. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.