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Wasser: Unterschätztes Rohstoff-Investment

Rohstoffe bleiben weiter gefragt.

Doch warum sind Rohstoffe als alternative Investments so beliebt? Warum machen sie Sinn?

Sie machen deshalb Sinn, weil Sie von Szenarien profitieren, in denen andere Anlageklassen vielleicht unter die Räder kommen.

Sie sollen also Diversifikation bieten. Doch viele Rohstoffe – vor allem die konjunktursensitiven – sind inzwischen deutlich positiv mit dem Aktienmarkt korreliert.

Mit anderen Worten: Unter dem Aspekt der Diversifikation machen viele Rohstoffe nur bedingt Sinn.

Interessant sind hier vor allem solche Rohstoffe, die von langfristigen, strukturellen Entwicklungen profitieren und somit die Chance haben, sich von allgemeinen Marktentwicklungen zu entkoppeln.

Einer dieser Rohstoffe ist für uns alle sehr präsent und trotzdem fällt es erst mal schwer, hierin die ganz große Investment-Chance zu sehen – vielleicht zu Unrecht.

Es geht – schlicht und ergreifend – um Wasser.

Mehr dazu:Blaues Gold – Wasser als aussichtsreiche Geldanlage


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Wasser: Investment der Zukunft?

Für uns in Deutschland ist Wasser selbstverständlich. Es scheint unerschöpflich zu sein.

Vielleicht ist uns deshalb nicht bewusst, wie lebensnotwendig und kostbar es ist.

Wir benutzen Wasser ohne großartig einen Gedanken daran zu verschwenden – zum Trinken, Spülen, Baden, oder um unsere Autos damit zu waschen.

Jeder Deutsche verbraucht täglich – oft ohne es zu bemerken – ca. 130 Liter an Wasser.

Das klingt erst mal viel.

Doch im Vergleich zu den auch ansonsten eher als konsumfreudig bekannten Amerikanern wirkt das noch sparsam – hier werden pro Kopf nämlich ca. 300 Liter pro Tag verbraucht.

Für andere Völker ist die Verfügbarkeit dieses Rohstoffs nichts Selbstverständliches. Es ist für sie heute bereits ein knappes Gut.

Entsprechend wird in den meisten Ländern der Erde auch deutlich weniger Wasser verbraucht – gerade einmal 16 Liter Wasser sind es beispielsweise in Haiti.

Das sind deutlich weniger als die 50 Liter, die von der UN für den täglichen Lebensbedarf kalkuliert werden.

Wasser ist ein knappes Gut – und diese Knappheit wird zunehmen.

Mehr dazu: Wasser: Wertvollster Rohstoff der Welt

Knappes Angebot – wachsende Nachfrage

Doch was macht den Rohstoff Wasser nun so knapp?

Bei dieser Fragestellung müssen wir von dem Gedanken loskommen, dass Wasser in beliebigen Massen vorhanden ist –  nur weil wir durch Aufdrehen des Wasserhahns jederzeit frei darüber verfügen können und die Ozeane doch voll damit sind.

Denn nur etwa 3% des Wassers auf der Erde ist auch verwertbares Süßwasser. Und selbst davon entfallen zwei Drittel auf gefrorenes Eis am Nord- und Südpol.

Bleibt also nur 1% des Wassers, dass für die Verwendung als Grundnahrungsmittel und notwendige Tätigkeiten wie Waschen genutzt werden kann.

Dem knappen Angebot gegenüber steht ein stetig wachsender Bedarf durch die größer werdende Weltbevölkerung.

Ich werde es Ihnen an dieser Stelle ersparen, Sie durch die Wachstumsprognosen der Bevölkerung in Asien etc. zu langweilen – Sie kennen die Story.

Der entscheidende Aspekt: Mit wachsender Weltbevölkerung steigt der Bedarf an Wasser überproportional gegenüber dem Bedarf an anderen Rohstoffen an, wie z.B. dem Rohöl.

Wasser ist eben der wichtigste Rohstoff überhaupt – und durch nichts ersetzbar!

2. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.