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Wassertreten an der Börse: Was tun bei wenig Bewegung?

Was machen eigentlich Anleger, die während Tagen voller Seitwärts-Geschiebe im DAX trotzdem Rendite verdienen möchten? –

Eine Variante sind Inline-Optionsscheine. Alternativ können auch Discount-Zertifikate genutzt werden.

Das Geheimnis hinter Inline-Optionsscheinen

Eigentlich müssen diese Wertpapiere eine Warnung tragen, ähnlich wie Zigaretten-Schachteln.

Zwar sind sie nicht lebensgefährlich, doch können sie durchaus im Depot explodieren – positiv wie negativ.

Ausschlaggebend für einen solchen Inline-Optionsschein ist, dass er 2 Barrieren hat.

Dazwischen darf sich der Kurs nur bewegen – ähnlich wie die mittlere Spur auf der Autobahn:

Sobald eine Linie berührt wird, geht ihr Motor kaputt und das Auto wird wertlos.


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  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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So läuft es mit den Inline-Optionsscheinen auch: Wird die obere oder unteren Begrenzung erreicht, verpufft das Zertifikat und der komplette Einsatz ist weg.

Warum investieren dann Anleger überhaupt in solche Papiere? Das liegt an den hohen Gewinnen, die damit möglich sind – denn das Risiko ist entsprechend hoch.

Allerdings können Anleger hierbei auch auswählen. welchen Basiswert sie haben möchten; dazu die restliche Laufzeit und wie weit die einzelnen Barrieren vom aktuellen Wert entfernt liegen.

So können Handels-Ideen gestrickt werden, die innerhalb von z. B. 30 Tagen 15% einbringen.

Aber es geht auch viel mehr – bei deutlich höherem Risiko. In Seitwärts-Phasen, wie wir sie aktuell sehen, kann sich so ein gut überlegtes Investment durchaus lohnen.

Discount-Zertifikate bieten mehr Vielfalt

Bei dieser Art von Wertpapier können Anleger aus viel mehr Basiswerten auswählen als bei obiger Alternative.

Discount-Zertifikate lohnen sich insofern in Seitwärts-Phasen, weil hier besonders am Zeitwert verdient wird.

Hier gibt es jeweils ein Cap, dass quasi das Verhältnis zum Basiswert widerspiegelt und gleichzeitig Auskunft über die Rendite-Chancen gibt.

Meist wird dabei das Cap als Ausgangspunkt betrachtet. Liegt es deutlich im Geld, ist das Risiko gering und die Rendite ebenfalls begrenzt.

Somit ist der Kaufpreis für das Zertifikat gering bzw. es kann kaum etwas erwirtschaftet werden, wenn es am Ende abgerechnet wird.

Im Vergleich zu Nullzinsen auf dem Konto oder zu Festgeld gewinnt diese Anlageform dann aber doch.

Das andere Extrem wäre ein Zertifikat, das weit aus dem Geld liegt. Somit gibt es nur einen minimalen Rabatt auf den Basiswert beim Einkauf.

Jedoch profitiert der Anleger von Kurssteigerungen umso mehr, weil das Cap hoch über dem Basiswert liegt. Es wird deshalb entsprechend seltener überschritten.

Der kleine Rabatt zu Beginn des Trades hat wiederum nur einen kleinen Puffer und kann Kursverluste kaum auffangen.

6. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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