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Webpräsenz: Facebook für Immobilienfirmen

Facebook bietet riesige Chancen für Immobilienbüros. Ist die Facebook Unternehmensseite eine zweite Webseite für Immobilienfirmen? Ganz klar: Nein, das ist sie nicht.

Facebook ist aus der Kommunikation für Immobilienfirmen kaum noch wegzudenken. Doch wie stellt man sich als Immobilienunternehmen in Facebook richtig auf?

80 – 90% der Zeit verbringen die Facebook-Nutzer im Newsfeed. Das ist der Bereich, in dem angezeigt wird, was die eigenen „Freunde“ und Partner auf Facebook posten. Diese Nachrichten sind das Facebook-Elixier.

Bilder, Videos, Statements, Kommentare, lustige Begebenheiten werden dort genauso gepostet wie Peinlichkeiten der verschiedensten Art. Immer beliebter wird es, schlaue Sprüche von mehr oder minder bekannten Personen und Persönlichkeiten dort einzustellen und darauf zu warten, was Dritte dazu sagen.

Reaktionen erzeugen

Sie sehen, dass Sie als Immobilienunternehmen dann gut kommunizieren, wenn Sie in diesem Newsfeed präsent sind und Reaktionen erzeugen.

Wie geht ein Immobilienbüro am besten vor? Persönliches Profil oder Fanpage? Welche Verbindungen nutzen Sie für die Kontaktaufnahme mit Ihren (neuen) Kunden?

Die Facebook AGB untersagen die Kontaktaufnahme zu gewerblichen Zwecken über das persönliche Profil. Daher ist nur die Fanpage der richtige Ort für die Kontaktpflege mit Kunden.

Legen Sie sich also eine Unternehmensseite auf Facebook an und betreiben Sie diese neben Ihrem persönlichen Profil. Diese Seite heißt dann z.B. “ www.facebook.com/Nord-Ostsee-Immobilien“. Sie sehen schon, dass die Begriffe Fanpage und Unternehmensseite für dieselbe Sache verwendet werden.


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Ist die Facebookseite/Fanpage/Unternehmensseite eine zweite Webpage?

Nein. Um Reichweite auf Facebook aufzubauen, wird diese nicht wie eine Webseite behandelt. Niemand wird eine Seite auf Facebook über die eigentliche URL („www.facebook.com/Nord-Ostsee-Immobilien“) aufrufen. Der Nutzer wird über den Newsfeed auf die Unternehmensseite gebracht.

Das Unternehmen muss also die Nutzer auf die Unternehmensseite über den Content, die täglichen Nachrichten, Informationen, kleinen links und Bilder bringen. Daher ist die Fanpage ein ähnliches Vehikel wie ein Newsletter. Wird Content in den Newsfeed eingestellt, besteht damit die Chance, den Nutzer auf die eigene Fanpage zu tragen.

Dadurch, dass Facebook den Content filtert und in „Hauptmeldungen“ und “neueste Nachrichten“ aufteilt, muss der Nutzer aktiv werden, um den eigentlichen Content, in den Newsfeed einzustellen.

Seien Sie aktiv, posten Sie regelmäßig. Kommentieren Sie Meldungen von „Freunden“. Machen Sie sich und ihre Unternehmensseite interessant.

Facebook belohnt den Nutzer, der aktiv auf Facebook arbeitet. Es darf also nicht nur Inhalt produziert werden, dieser Inhalt muss auch kommentiert, bewertet und weiter gegeben werden.

Achtung: Niemand ist auf Facebook, wenn er eine Immobilie sucht!!!!!

Der Nutzer ist nicht auf Facebook, um eine Immobilie zu kaufen. Er ist auf der Seite, um zu kommunizieren. Werbe- und Produktbotschaften erreichen den Nutzer nicht oder nur eingeschränkt. Der Fan will diese Form von Werbung nicht bekommen.

Stattdessen will er kommunizieren und in den Dialog treten. Begeisterung bei Nutzern entsteht, wenn gute und spannende Inhalte entstehen.

Die Hauptfaktoren für eine Kontaktaufnahme sind die folgenden 4 Gründe:

  • Geld verdienen, Geld sparen
  • Jemanden kennen lernen
  • Entertainment
  • Spaß haben

Die Kunst für Immobilienunternehmen ist es, Content zu produzieren, der Interessenten mit diesen Mitteln auf die Fanpage führt. Leider werden viele Facebook-Unternehmensseiten falsch geführt. Es findet keine Kommunikation statt. Stattdessen wird ein Immobilienangebot nach dem anderen gepostet.

Denken Sie daran, dass viele Nutzer gar nicht auf der Suche nach einer Immobilie sind, wenn Sie sich auf Facebook bewegen. Ein link zu den Immobilienangeboten auf der eigenen Webseite kann ab und an gepostet werden.

Unterliegen Sie jedoch nicht der Versuchung der Einbahnstraßen-Kommunikation und schicken alle ihre Exposees auch auf Ihre Facebook-Seite. Versuchen Sie lieber, Ihr Gegenüber zu einer Aktion zu bewegen.

Nutzen Sie die Dialogchancen, die sich auf Facebook bieten.

12. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.