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Weißenfels: Nicht überall in Deutschland herrschen Wucherpreise

Dass die Immobilien-Preise in vielen Städten immer teurer werden, hat sicherlich jeder schon gefühlte 100 Mal gehört. Doch kennen Sie auch die Städtchen, in denen es noch 100 Quadratmeter für gerade einmal schlappe 70.000 Euro gibt?

Eines dieser Städtchen ist Weißenfels an der Saale. Mit seinen 28.476 Einwohnern ist es sicherlich keine Weltstadt, besticht aber durch seinen Charme mit dem schönen Marktplatz, golden verzierten Barockfassaden und dem Schloss Neu Augustburg. Und auch das Umland soll wahnsinnig viel zu bieten haben.

Angebot und Nachfrage verringern hier die Kosten

Dennoch: Weißenfels schrumpft und damit steigen die Angebote an Immobilien-Verkäufen und Vermietungen. Wenn hier eine Wohnung oder ein Häuschen angepriesen wird, kostet der Quadratmeter im Schnitt 630 Euro. Die Wohnungen sind so günstig, wie in keiner anderen Stadt mit vergleichbarer Größe.


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Menschen, die ortsunabhängig arbeiten können – oder auch Rentner – könnten diese Vorteile von Weißenfels für sich nutzen und den teuren Mieten oder Wohnungspreisen in den exponierten Lagen entkommen.

Pirmasens als weiteres Beispiel

Auch in Pirmasens ist der Preisverfall in der Realität des kleinen Städtchens angekommen. Hier – etwa 14 Kilometer entfernt von der französischen Grenze, leben rund 40.000 Menschen. Der Preis für dieses Leben: Ein Quadratmeter zur Miete kostet laut Studie gerade einmal 4,50 Euro. Eigentumswohnungen gibt es für 800 Euro je Quadratmeter.

Pirmasens war früher bekannt als die Heimat der Schuhindustrie. Doch heute ist es ein Beispiel dafür, wie die Globalisierung unser Leben verändert. Denn seit Jahrzehnten verlagern die Firmen ihre Fabriken nach Spanien, Portugal und ins osteuropäische Ausland  und damit auch die Arbeitsplätze.

Das strahlt bis heute auf den Immobilienmarkt aus: In bester Innenstadtlage etwa steht aktuell ein älteres Einfamilienhaus mit sieben Zimmern zum Verkauf, verteilt auf 248 Quadratmeter. Der Preis für das Objekt: 119.000 Euro.

Was bedeutet das für Immobilieninvestoren?

Es ist klar ersichtlich, dass es in diesen Städten deutliche Vor- und Nachteile für Immobilieninvestoren gibt. Auf der einen Seite natürlich die günstigen Preise. Dieser Vorteil könnte aber vermeintlich davon aufgefressen werden, dass die Städte schrumpfen, die Jugend fehlt und die Industrie sich verlagert.

Doch: Man sollte auf der anderen Seite auch nicht vergessen, dass unsere Gesellschaft immer älter wird. Neurentner, die vielleicht Jahre in einer Großstadt wie München, Berlin oder Hamburg zur Miete gewohnt haben, können sich die teuren Wohnungspreise von der Rente nicht mehr leisten. Außerdem suchen sie vielleicht Ruhe, die sie in solchen Städten findet.

Deshalb lautet die Empfehlung: Solche Immobilien-Märkte sollten Sie keinesfalls außer Acht lassen. Man sollte zumindest beobachten, wie sich die Nachfrage nach solchen Städten entwickelt.

18. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.