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Welche Chancen Ihnen Kurzläufer- und Laufzeitfonds bieten

In einer Phase, in der die Zinsen mittelfristig eher wieder nach oben tendieren, sollten Sie Ihren Rentenanteil stärker auf Fonds umstellen, die in kurzfristige Anleihen investieren (= Kurzläuferfonds) oder eine bestimmte Laufzeit (= Laufzeitfonds) haben.

Nur auf diese Weise können Sie größere Kursverluste vermeiden. Mit gut gemanagten Kurzläufer- oder Laufzeitfonds können Sie gegenwärtig insbesondere folgende Vorteile wahrnehmen:

(+) Sie profitieren von der Anlagestrategie eines professionellen Managements, das durch eine Mischung von Rentenpapieren verschiedener kurzer bis mittlerer Laufzeiten eine optimale Gesamtrendite zu erzielen versucht.

(+) Vor dem Hintergrund wahrscheinlich mittelfristig eher wieder steigender Anleiherenditen entgehen Sie tendenziell den damit verbundenen Kursrisiken, die umso größer sind, je länger die durchschnittliche Restlaufzeit der im Fonds gehaltenen Anleihen ist.

(+) Da Sie die Anteile an Ihrem Fonds jederzeit wieder zum täglich festgestellten Inventarwert verkaufen können, brauchen Sie sich – anders als bei einer Direktanlage in Anleihen – um die Liquidität und faire Kursbildung Ihrer Rentenanlage keine Sorgen zu machen.


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… und welche Nachteile diese für Sie haben können

(-) Falls die Zinsen wider Erwarten auf dem gegenwärtigen Niveau verharren oder sogar noch weiter nach unten tendieren, entgehen Ihnen bei Anlagen in Anleihen mit geringer Restlaufzeit, in Kurzläufer- und Laufzeitfonds die mit längeren Restlaufzeiten verbundenen Kursgewinne.

(-) Auch ein Fonds kann immer nur so gut sein wie sein Manager, von dem Sie niemals genau wissen, worin er zum jeweiligen Zeitpunkt anlegt. Zudem entstehen durch Verwaltungs- und Managementgebühren oder auch Ausgabeaufschläge gegebenenfalls hohe Kosten.

Damit ist die Gefahr gegeben, dass Sie mit einem solchen Fonds schlechter abschneiden als mit einem Direktinvestment in entsprechende Anleihen.

Fazit: Mit Kurzläufer- und Laufzeitfonds gehen Sie Kursverlusten aufgrund steigender Zinsen aus dem Weg!

Machen Sie sich angesichts der Wahrscheinlichkeit schon bald wieder steigender Zinsen klar, dass auch Rentenanlagen kein „sanftes Ruhekissen“ sind, sondern von Ihnen aktiv gemanagt werden sollten, wenn Sie auf optimale Renditen Wert legen.

Vor diesem Hintergrund rate ich Ihnen, in den kommenden Wochen wenigstens die Hälfte des Rentenanteils Ihres Depots Schritt für Schritt in kurz laufende Anleihen, Kurzläufer- oder Laufzeitfonds umzuschichten.

 

Dies gilt vor allem, wenn Sie zu den sicherheitsorientierten und risikobewussten Anlegern gehören oder schon bald über den Rentenanteil Ihres Depots verfügen wollen.

Verzichten Sie in diesem Zusammenhang besser auf Fonds, die stärker in Fremdwährungen engagiert sind, da sich daraus für Sie gerade unter kurzfristigen Gesichtspunkten erhebliche, kaum kalkulierbare Währungsrisiken ergeben.

Lesen Sie die Übersicht Zeile für Zeile von links nach rechts und nicht spaltenweise.

Die Übersicht zeigt, dass Kurzläufer- und Laufzeitfonds, deren Chancen und Risiken im mittleren Bereich anzusiedeln sind, sich als Beimischung insbesondere für den sicherheitsorientierten, aber auch für den risikobewussten Anleger eignen.

Der Anteil an Ihrem Rentendepot sollte aber nicht über 50% hinausgehen. Sobald das Zinsniveau stärker angestiegen ist, sollten Sie diese Rentenanteile tendenziell wieder abbauen, um sich längerfristig höhere Renditen zu sichern.

14. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.