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Weltwirtschaft am Abgrund: Wie es dazu kommen konnte

Während andere Themen die Diskussionen beherrschen, zeichnet sich am Horizont ein viel größeres Problem ab:

ein wahrer Hurrikan, der alles hinwegfegen wird, was Ihnen lieb und heilig ist, der Kollaps des globalen Finanzsystems.

Weltwirtschaft am Abgrund

Sie wissen inzwischen, dass die Zentralbanken und die Politik der Liberalisierung der Märkte den Raubtier-Kapitalismus erst erschaffen haben.

Auch Bundesregierungen haben ihn mit politischen Entscheidungen hoffähig gemacht.

Vorerst gipfelte der ausufernde Kasino-Kapitalismus in den Krisenjahren 2007/2008. Sie rissen die Weltwirtschaft in einen tiefen Abgrund.

Reihenweise gingen Investment-Banken pleite. Das führte zu einer globalen Rezession.

Der Tanz um das Goldene Kalb war vorbei – vorerst

Plötzlich war die Musik verstummt, nach der alle in einem zig Milliarden schweren Traum getanzt hatten: den Traum vom freien, grenzenlosen Markt.


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Er hatte die Finanzmärkte erst ausufern lassen.

Der Tanz um das Goldene Kalb war vorbei – aber nicht nur das: Der unkontrollierte Raubtier-Kapitalismus hatte zu einer noch größeren Konzentration des Reichtums in immer weniger Händen geführt.

Deregulierung der Finanzmärkte ist unmoralisch

Im Zuge des deregulierten Kapitalismus vergrößerte sich die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr – bis heute. Maßgebliche Entscheidungsmacht liegt in den Händen einiger weniger Politiker.

Und diese lassen sich ihr Handeln von den Forderungen des Finanzmarktes diktieren, v. a. von den großen Investment-Banken, wie z. B. der allmächtign Goldman Sachs – und natürlich von den Zentralbanken.

Mit der Deregulierung des Finanzsystems wurde uns allen eines auf drastische Weise vor Augen geführt: Eine auf Gewinn orientierte Wirtschafts-Gemeinschaft kann keinem moralischen Gesetz folgen.

Quelle der Katastrophe: Die Transformation der Global-Player-Banken

Man kann an dieser Stelle zurecht behaupten:

Die Ursache für die wiederholten globalen Krisen liegt in der Transformation der Banken von reinen Dienstleistungs-Unternehmen zu Spielcasinos.

Unterstützt werden diese von den Zentralbanken (in Europa der EZB), des IWF und von Regierungs-Vertreten.

Diese reden oft nichts anderes, als den Finanz-Oligarchen nach dem Munde.

Eine finanzorientierte Gesellschafts-Ordnung, die auf Geld als dem einzigen Wert aufgebaut ist, muss letztlich versagen.

Nicht der Weg zu einem guten Leben für alle bestimmt die Politik, sondern die Anbetung des Wirtschafts-Wachstums.

Die Schuldigen werden nicht bestraft, sondern belohnt

Und wie reagierte die Politik auf den ausgeträumten Traum, auf die Masters of the Universe, die kurz nach der Katastrophe erneut anfingen, um das Mammon-Kalb zu tanzen?

Wir verraten es Ihnen: Sie wurden keineswegs für ihre Gier bestraft oder in die Pflicht genommen.

Nein, ganz im Gegenteil: Sie wurden von den Staaten mit über 1,5 Bio. € (ca. 2 Bio. Dollar) gerettet, um den völligen Zusammenbruch des Finanzsektors zu verhindern.

14. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.