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Wenn das Haus krank macht: Wohnung auf Schadstoffe prüfen

Auch die Gesundheit hat etwas mit der Immobilie zu tun, wie der Leitfaden „Gesund bauen und wohnen“ des Verbandes Privater Bauherren zeigt. Denn zahlreiche Krankheiten können von Schadstoffen kommen, denen man täglich in den eigenen vier Wänden ausgesetzt ist.

Dieses Thema betrifft sowohl Vermieter als auch Mieter. Vermieter gleich im doppelten Sinne, denn hier könnten eben diese Gefahr laufen, für gesundheitliche Schäden verantwortlich gemacht zu werden.

Zahlreiche Schadstoffe können im Haus oder der Wohnung stecken

Bis in die 70er Jahre wurden Materialien zum Bau von Häusern und Wohnungen verwendet, von denen man heute weiß, dass sie schädlich sind. Gerade bei Häusern, die Jahrzehnte nicht modernisiert wurden, kann man davon ausgehen, dass sich Schadstoffe in der Wohnung befinden.

Besonders Immobilien aus den 60er, 70er Jahren sind kritisch. Denn hier kamen moderne Baustoffe auf den Markt wie Kunstfasern und PVC – und die große Auswahl an Baustoffen wurde wild und häufig ohne genug Wissen dahinter kombiniert. Das Ergebnis sind heute chemische Verbindungen, die unter Umständen schädlich für die Bewohner sein können.

Auch Staub ist ein großer Schadenfaktor

Außerdem gehören alle Arten von Staub zu den Faktoren im Wohnraum, die für die Gesundheit kritisch sein könnten. Denn im Staub lagern sich häufig chemische Verbindungen ab. Außerdem können Schimmelpilze, Bakterien im Wohnraum entstehen.


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Die Liste der gesundheitlichen Folgen ist lang: Heuschnupfen, Asthma, erhöhte Infektneigung, gereizte Augen, Nase oder Rachen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, rheumaähnliche Beschwerden, Haut- und Schleimhautreizungen, Neurodermitis, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, unklare Angstzustände oder Haarausfall können auch die Folge von baulichen Schadstoffen sein.

Hausbesitzer oder zukünftige Hausbesitzer sollten Handeln

Sowohl Eigentümer und Mieter bestehender Wohnungen und Häuser, als auch aktuelle Bauherren sollten deshalb handeln. Wenn Sie bereits in einem Haus oder einer Wohnung leben, sollten Sie unbedingt ein Innenraumgutachten durchführen. Die Experten erkennen, ob sich in diesem Haus Baustoffe befinden, die heute der Gesundheit schaden. Die Liste der möglichen Folgen zeigt wie gefährlich das sein kann.

Auch die zukünftigen Hausbesitzer sollten unbedingt darauf achten, dass beim Bau keine schädlichen Stoffe verwendet werden. Hierbei hilft der VPB-Leitfaden „Gesund bauen und wohnen“.

Dieser wurde mit fachlicher Unterstützung von Dr. Gerhard Führer, dem Leiter des Instituts Peridomus und anerkannter Innenraumhygieniker, erstellt. Hier kann man nachlesen, worauf es bei der Planung des Hausbaus ankommt.

Wichtig: Sowohl Hausbesitzer als auch Mieter können sich nicht darauf verlassen, dass ein Arzt an Krankheitserscheinungen erkennt, dass das Haus voller Schadstoffe ist. In den wenigsten Fällen gehen die Ärzte davon aus, dass der Wohnraum Einfluss auf die Krankheit haben könnte und fragen erst gar nicht nach den Bedingungen zu Hause.

21. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.