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Wenn die Bank-Karte im Ausland nicht mehr funktioniert

Das könnte einem schon so vorkommen, als sei man in einem in einem schlechten Film: Man steht in der Türkei, den USA oder Thailand vor einem Bankautomaten und muss feststellen, dass die Kreditkarte oder EC-Karte im Ausland gesperrt ist oder sogar eingezogen wird.

Dann steht man wie elektrisiert vor dem Gerät und weiß zunächst nicht, wie man die Zeit bis zur Abreise ohne das nötige Kleingeld überbrücken soll. Man fragt sich: Wie kommt es, dass Bank-Karten im Ausland nicht funktionieren?

Aus welchem Grund sind manche Kreditkarten oder EC-Karten im Ausland gesperrt?

Reisenden kann es außer­halb Europas schnell passieren, denn die Kundenkarten ihrer Bank einfach streikt. Das Abheben kann auch in Osteuropa zum Problem werden. Das hängt in erster Linie von der Art der EC-Karte ab.

Neben der noch weit verbreiteten Bank-Karte mit dem Maestro-Logo wird inzwischen von einigen Sparkassen, der Postbank sowie vielen Volks- und Raiff­eisen­banken Karten mit dem  V-Pay-Zeichen ausgegeben. Die V-Pay-Karten bieten erhöhte Sicherheit, da alle anfallenden Trans­aktionen anstelle eines Magnetstreifens mithilfe eines Chips abge­wickelt werden.


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Leider hat dieses Mehr an Sicherheit auch einen Preis: Sie funktionieren die V-Pay-Karten in der Regel in Ländern außerhalb Europas nicht. Aber auch wer mit einer Maestro-Bank-Karte unterwegs ist, kann sich vor allem in den USA oder in Asien nicht immer auf ausreichende Barmittel zurückgreifen. Möglicherweise hat die heimische Bank das verfügbare Guthaben im Ausland begrenzt.

Dies geschieht nicht, um den Reisenden zu maßregeln, sondern aus Sicher­heits­gründen. Die Vorkehrungen dienen dazu, Betrügereien an ausländischen Geld­automaten zu verhindern.

Vor einer Reise ins Ausland unbedingt mit der Bank sprechen

Eine solch überaus peinliche Situation, im Ausland ohne Bargeld da zu stehen, möchte natürlich niemand erleben. Dabei lässt sich dies relativ leicht verhindern, indem man vor Antritt der Reise mit seiner Bank spricht. Dort lässt sich erfragen, ob und bis zu welchem Betrag man am Urlaubsort Geld abheben kann.

Darüber hinaus kann und sollte – jeder für sich – noch weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Schließlich kann es ja auch vorkommen, dass die Karte verloren geht oder gestohlen wird. Ein probates Mittel ist, die Reisekasse aus verschiedenen Zahlungsquellen zusammenzustellen. Neben EC-Karte und Kreditkarte sind dies:

  • Karte eines Zweitkontos
  • Bargeld
  • Reiseschecks

In absoluten Notfällen kann ein Reisender sich auch Bargeld über Western Union von Angehörigen oder Freunden senden lassen. Das ist jedoch relativ teuer. Günstiger kommen Inhaber eines Paypal-Kontos im Ausland an die ersehnten Zahlungsmittel.

Zusammenfassung: Manche EC-Karten quittieren im Ausland ihren Dienst. Reisende sollten sich daher vorab bei ihrer Bank nach den Möglichkeiten ihrer Kundenkarte informieren. Daneben sollten Reisende besonders im Ausland auf mehrere Zahlungsquellen zurückgreifen können.

29. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.