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Wenn Sie sich ein neues Maklerrecht wünschen könnten

Ja, wann kommt denn nun das neue Maklerrecht?

Bundesjustizminister Heiko Maas hat angekündigt Miet- und Maklerrecht in einem Rutsch in den ersten 100 Tagen in einen Gesetzentwurf gießen zu wollen.

Diskussion um Maklerrecht?

Während sich zum neuen Mietrecht sofort die Beteiligten aus Mieterbund, den Eigentümerverbänden etc. äußern, Vorschläge unterbreiten und Forderungen stellen, wird das Thema Maklerrecht weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert.

Wie soll das neue Maklerrecht in Deutschland aussehen?

Es ist doch aber eine spannende Frage, wie denn das neue Maklerrecht in Deutschland aussehen soll.

Haben Sie eine Meinung dazu?

Wenn Sie das neue Maklerrecht gestalten könnten, wie würde dies dann aussehen? Welches sind aus Ihrer Sicht die dringendsten Anliegen, die Sie haben? Was muss unbedingt rein in das neue Maklerrecht?

Koalitionsvertrag: Sachkunde-Nachweis, Besteller-Prinzip und Standards aus anderen Berufen

Die folgenden Punkte stehen im Koalitionsvertrag als Vorhaben für das neue Maklerrecht:

  • Besteller-Prinzip bei der Wohnungsvermietung – wer bestellt, der bezahlt
  • Sachkunde-achweis
  • erfolgsunabhängige Honorarberatung
  • Standards aus anderen Berufen übertragen
  • Pflichtversicherung einführen

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Und wenn Sie sich etwas wünschen könnten?

Was sagen Sie zu den folgenden Punkten, die in einem neuen Maklerrecht geregelt werden könnten?

  1. Ich wünsche mir, dass im neuen Maklerrecht ein schriftlicher Maklervertrag fest verankert wird.
  2. Bei der Vermietung von Wohnungen sollten Vermieter und Mieter jeder für sich Auftraggeber des Maklers sein können.
  3. Bei der Vermietung von Wohnungen sollte im Wohnungsvermittlungsgesetz ausdrücklich verankert werden, dass der Auftraggeber die Maklerprovision bezahlt, also Vermieter oder Mieter.
  4. Die Einführung eines Sach- und Fachkundenachweises vor Erteilung der Zulassung als Immobilienmakler ist ein wichtiger Schritt zum Verbraucherschutz und zur Professionalisierung der Branche; dieser ist deshalb vor Erteilung der Gewerbeerlaubnis zu erbringen.
  5. Im Interesse des Verbraucherschutzes würde ich es begrüßen, wenn der Makler – so wie es in der DIN EN 15733 steht – zur Aufklärung seines Kunden bei Abschluss eines Maklervertrages
    • u.a. über die Höhe der Provision,
    • den Pflichten aus dem Maklervertrag
    • und der Offenlegung des Immobilienmaklers, ob er auch für den anderen Teil tätig ist,

    verpflichtet wird.

  6. Wenn die Bundesregierung die erfolgsunabhängige Honorarberatung in der Immobilienvermittlung im Gesetz einführt, dann würde ich davon gern Gebrauch machen. Deshalb sollte in einem Gesetz ausdrücklich diese Honorarberatung geregelt werden.
  7. Wenn die Pflichtversicherung für Immobilienmakler gesetzlich verankert wird, dann sollte diese – mindestens 1 Mio. € Versicherungssumme (so wie bei den Finanzvermittlern) umfassen.
  8. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass die Standards aus anderen Berufen auch für Makler gelten sollen. Ich würde es begrüßen, wenn
    • ein Beratungsprotokoll
    • ein Maklerregister
    • eine befristete Zulassung, z.B. für 5 Jahre
    • eine laufende Fortbildung mit entsprechendem Beleg für die Verlängerung der Maklerzulassung

eingeführt werden würde.

Und wie ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

28. Januar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.