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Wertpapiere aus den USA kaufen – kein Problem in Deutschland

Wertpapiere aus den USA sind gefragt. Das weltweit führende US-Börsenbarometer gibt den Takt vor und zieht oft die übrigen Aktienindices mit nach oben.

Viele Anleger fragen sich daher, wie man Wertpapiere aus den USA kaufen kann bzw. ob die gewünschten Papiere auch in Deutschland erworben werden können. Viele große Werte, die im Dow Jones und im Technologieindex Nasdaq gelistet sind, können mit entsprechender  International Securities Identification Number (ISIN) und Wertpapierkennnummer (WKN) auch hierzulande gehandelt werden.

Wertpapiere USA: Handelsvolumen an Nasdaq und NYSE meist höher

Allerdings ist das Handelsvolumen von großen US-Werten an deutschen Börsen wie zum Beispiel in Frankfurt oft geringer als an der korrespondierenden US-Börse (New York Stock Exchange, Nasdaq und American Stock Exchange). Auch sind die Handelszeiten unterschiedlich. Während US-Wertpapiere bis 22.00 Uhr deutscher Zeit gehandelt werden können, ist in Deutschland um 20.00 Uhr Schluss.


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Für Privatanleger stellt sich nun die Frage, ob er die gewünschten Wertpapiere in den USA oder in Deutschland kaufen soll, um einen fairen Preis zu erhalten. Der Grund: Je liquider der Markt ist, desto fairer sind die Preise. Aufgrund des hohen Handelsvolumens an den Heimatbörsen von Google & Co bietet sich also oft ein direkter Handel an den US-Börsen an.

US-Handel: Gebühren oft höher

Dabei sollte man als Anleger beachten, dass die Hausbank für diesen Service meist höhere Gebühren veranschlagt als beim Handel in Deutschland. Viele Online-Broker bieten aber bereits sogenannte Flat-Tarife (zum Beispiel 15 US-$ pro Trade) an, wodurch auch der Handel an den US-Börsen erschwinglich wird.

Will der Privatanleger seine in den USA gekauften Wertpapiere nach Deutschland transferieren und dort verkaufen, können je nach Verwahrungsstelle und Art der Papiere weitere Gebühren entstehen. Im Zweifelsfall lohnt sich eine Nachfrage bei der Bank.

US-Wertpapiere lassen sich auch in Deutschland kaufen

Unbedingt notwendig ist der Kauf von US-Wertpapieren an US-Börsen wie der New York Stock Exchange (NYSE) oder Nasdaq ohnehin nicht. Der Anleger kann auch Wertpapiere, die in den USA gehandelt werden, günstig im Xetra-Handel erstehen, auch wenn das Handelsvolumen vergleichsweise gering ist.

Wichtig ist, dass man die Kauf- bzw. Verkaufsorder dabei mit einem Limit versieht und die Währungsunterschiede bei der Order berücksichtigt. Der Grund: Aktien aus den USA werden in US-$ notiert, in Frankfurt und anderen deutschen Börsen jedoch in Euro gehandelt. Das heißt, der Anleger muss den Kurs an der NYSE bzw. Nasdaq in Euro umrechnen.

Ein Beispiel dazu: Google-Aktien, die parallel in Frankfurt notieren, werden zu 1.000 US-$ an der Nasdaq gehandelt. Der Euro-Kurs notiert zum US-$ bei 1,38. Damit ergibt sich für die Google-Aktie in Frankfurt ein Kurs von 724,64 €.

Wertpapiere USA – Währungsrisiko beachten

Bei der Platzierung von Aufträgen für US-Wertpapiere an der deutschen Börse sollte beachtet werden, dass der Anleger damit auch ein Währungsrisiko übernimmt. Steigt der Euro bzw. fällt der US-$ bei einer Seitwärtsbewegung der Aktie, verliert das Depot insgesamt an Wert.

6. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands