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Wertpapiere: Definition und Investitionsmöglichkeiten

Wertpapier ist nicht gleich Wertpapier.

Eine Wertpapiere-Definition und Informationen dazu, welche wesentlichen Unterschiede es in diesem Bereich gibt, bekommen Sie hier.

Was genau Wertpapiere sind

Besonders im Alltag der Anleger gehen die Begriffe manchmal etwas durcheinander. Da spricht der Eine von Aktien, der Andere von Wertpapieren, und eigentlich meinen beide dasselbe – oder auch nicht…

Unabhängig vom gebräuchlichen Umgang der Börsianer gibt es aber klare juristische und wirtschaftswissenschaftliche Definitionen sowie feine Unterschiede der Begriffe.

Ganz allgemein gesprochen ist ein Wertpapier eine Urkunde, die ein bestimmtes Recht verbrieft. Selbstverständlich hat nur derjenige einen Anspruch auf dieses Recht, der auch rechtmäßig im Besitz der entsprechenden Urkunde ist. Und im Zweifel dieses auch nachweisen kann.

Solche zugesicherten Rechte bezeichnet man als „verbrieft“, da sie auf einem Schriftstück – in diesem Fall dem Wertpapier – schriftlich festgehalten sind und prinzipiell nicht personengebunden sein müssen.

Grundsätzlich können alle möglichen Rechte auf einem Wertpapier verbrieft sein. Dazu gehören Vermögensrechte, Geldforderungen, Mitgliedschaftsrechte oder Anteilsrechte. Für Anleger besonders interessant sind natürlich verbriefte Vermögensrechte. Dazu gehören nämlich Anleihen, Sparbriefe, Schecks und Wechsel.


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Juristen sprechen in diesem Zusammenhang auch von sogenannten „schuldrechtlichen Wertpapieren“. Auf der anderen Seite können Wertpapiere aber auch Rechte an Sachen verbriefen. Hierbei geht es etwa um den Besitz und das Recht an Grundstücken.

Ein sachenrechtliches Wertpapier ist also zum Beispiel ein Hypothekenbrief oder ein Grundschuldbrief

In Wirtschaftskreisen wird der Begriff “Wertpapier” oftmals mit einer Aktie gleichgesetzt. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch nur um eine ganz spezielle Form der Verbriefung. Eine Aktie ist demnach ein Wertpapier, das dem Besitzer eine Mitgliedschaft zuspricht, nämlich die in einer (Aktien-)Gesellschaft.

Wertpapiere: Definition nach Bezeichnung des Berechtigten

Wie oben erwähnt, müssen Wertpapiere nicht auf eine bestimmte Person ausgeschrieben sein. Wenn nur ganz allgemein das Recht eines beliebigen Inhabers verbrieft ist, spricht man in Fachkreisen von “Inhaberpapieren”.

Sind zum Beispiel Aktien doch nur auf einen bestimmten Besitzer festgelegt, werden sie “Namenspapiere” genannt.

Eine Sonderform davon ist das sogenannte „Namenspapier mit Inhaberklausel“. So etwas ist zum Beispiel Ihr Sparbuch.

Es trägt zwar den Namen eines Gläubigers, kann jedoch auch Leistungen an andere Inhaber bewirken.

Es ist klar, dass das Veräußern von Wertpapieren, die Namenspapiere sind, schwieriger als das Verkaufen und Weiterverkaufen von Inhaberpapieren ist. Für den Handel mit Wertpapieren sind daher vor allem Inhaberpapiere geeignet.

Diese Wertpapiere gehören demjenigen, der sie gerade in Händen hält, und können daher leicht ausgetauscht werden. Diese Art von Wertpapieren bezeichnet man als “vertretbar” oder “fungibel”.

Können diese fungiblen Wertpapiere obendrein auch noch an der Börse gehandelt werden, nennt man sie “Effekten”. Das ist der Grund, warum die Wertpapierhandelsbörse auch Effektenbörse genannt wird.

In der Praxis wird aus Kostengründen auf eine sogenannte „effektive Lieferung“ der Wertpapiere verzichtet. Grundsätzlich könnten Sie als Käufer sich die Übergabe des entsprechenden Wertpapiers verlangen. In der Praxis macht aber kaum jemand davon Gebrauch.

Somit werden Ihre Wertpapiere „virtuell“ von Ihrer jeweiligen Depotbank verwahrt. Vermögensrechtlich haben Sie dadurch keinen Nachtteil. Dafür sparen Sie Kosten und können im Fall des Falles viel schneller verkaufen, als wenn Sie ein „effektives Stück“ bei einer Bank zum Verkauf einliefern würden.

Abschließend sei noch erwähnt, dass der Handel mit Wertpapieren durchaus lohnend ist, wenn man sich an ein paar einfache Grundregeln hält.

21. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.