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Wertpapiere online handeln – worauf zu achten ist

Die Zeiten, in denen man noch persönlich den Kundenberater seiner Hausbank kontaktieren musste, um ein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen, sind vorüber.

Heutzutage werden immer häufiger die Wertpapiere online gehandelt und das gesamte Depot im Internet verwaltet.

Dies kann bequem vom heimischen Schreibtisch aus erledigt werden. Anbieter gibt es zuhauf, doch diese unterscheiden sich durchaus voneinander.

Wer in den Online-Handel mit Wertpapieren einsteigen möchte, sollte sich deshalb im Vorfeld informieren und einen zu den persönlichen Bedürfnissen passenden Online-Broker auswählen.

So funktioniert der Einstieg in den Online-Handel

Die Wahl des Online-Brokers steht stets am Anfang, wenn man Wertpapiere online handeln möchte. Doch schon dieser Schritt will gut überlegt sein. Auf der einen Seite gibt es durchaus gravierende Unterschiede bei den Kosten.

Diese Kosten teilen sich meist in laufende Depotkosten und in Transaktionskosten auf. Je nachdem, wie häufig Wertpapiere gekauft oder verkauft werden, kann hier der eine oder der andere Anbieter günstiger sein.

Zusätzliche Gebühren können ebenfalls noch anfallen – beispielsweise beim Arbeiten mit Limits und Stopps, bei telefonischer Auftragserteilung usw. Man sollte deshalb alle eventuell anfallenden Kosten beachten.


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Unterschiede gibt es auch beim Service. Die Betreuung per E-Mail oder Telefon ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Wer hierauf Wert legt, sollte dies bei der Wahl berücksichtigen.

Hat man sich entschieden, sollte man sich zunächst mit der Software des Onlineportals bekannt machen. Hier kann ein guter Kundenservice sehr hilfreich sein.

Was es zu beachten gilt

Der Wertpapier-Handel im Internet funktioniert grundsätzlich sehr schnell und reibungslos. Dennoch sollte man sich vor der ersten Order Gedanken über die eigene Strategie machen.

Mehr zum Thema: Welche Anlagestrategie für Sie persönlich die richtige ist

Bei der Ausarbeitung der Strategie sollte man sich selbst klare Regeln und Grenzen setzen und diese dann auch einhalten. Zudem ist es ratsam, nie mit Geld handeln, auf welches man in nächster Zeit angewiesen sein könnte.

Um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie der Handel mit Wertpapieren online funktioniert, kann man auch zunächst an einem Börsenspiel teilnehmen. Hierbei wird mit Spielgeld, aber mit echten Kursen gehandelt.

Nachteile des Online-Handels von Wertpapieren

Der größte Nachteil bei Online-Brokern ist die mitunter unzureichende oder erst gar nicht vorhandene Beratung. Diese kann übrigens auch durchaus kostenpflichtig sein.

Bei der Hausbank hat man hingegen meist einen persönlichen Ansprechpartner, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht. Zu beachten ist jedoch, dass eine persönliche Beratung auch von der subjektiven Meinung des Beraters geprägt sein kann.

Beim Online-Handel ist hingegen mehr Eigeninitiative gefragt. Man muss sich selbst eine Strategie entwickeln, die unterschiedlichen Wertpapiere analysieren und eine Wahl treffen.

Wer jedoch genug Zeit und Interesse mitbringt, kann bei einem Online-Broker gut aufgehoben sein. Die Kosten sind häufig niedriger als bei der Hausbank, wenngleich die persönliche Beratung kürzer kommt.

Mehr zum Thema: Aktienkauf: Hausbank vs. Online-Broker

Hat man sich für einen Online-Broker entschieden, sollte man nach einem halben bis einem Jahr die angefallenen Gebühren prüfen und mit anderen Angeboten vergleichen.

Möglicherweise hat man sich im Vorfeld geirrt, was die Anzahl und das Volumen an Transaktionen anbelangt und kommt bei einem anderen Anbieter doch günstiger davon.

11. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.