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Weshalb Sie sich so früh wie möglich um Ihre Altersvorsorge kümmern sollten

Das Thema Altersvorsorge ist in aller Munde. Schließlich planen viele Menschen ihre Zukunft, jeder will alt werden und niemand möchte im Alter sorgenvoll leben. Mit der Altersvorsorge sollte schon früh begonnen werden, um nach der Erwerbstätigkeit sorgenfrei und auf einem ähnlichen Lebensstandard wie zuvor leben zu können.

Offene Fragen zum Thema Altersvorsorge früh angehen

Dennoch nehmen viele Leute das Thema nicht ernst und gerade in jungen Jahren ist es schwierig sich mit etwas zu befassen, das noch 30, 40 Jahre weit entfernt ist. Niemand weiß, was bis dahin passieren wird oder ob er überhaupt so alt wird. Und auch jetzt schon Geld abzuzwacken für später, obwohl es eigentlich jetzt besser gebraucht werden könnte, fällt vielen schwer. All diese Fragen stellen sich Absolventen, Berufseinsteiger oder Azubis nach der Ausbildung.

Doch auch in fortgeschrittenem Alter bleiben offene Fragen, etwa ob die Rente wohl reichen wird. Jemand, der einen gewissen Lebensstandard pflegt, möchte im Alter nicht darauf verzichten. Gerade dann, wenn sie plötzlich wieder viel Zeit haben, wollen viele Leute Reisen, Hobbys nachgehen und es sich gut gehen lassen. Schließlich hat nun der „Lebensabend“ begonnen.

Altersvorsorge: Eine Definition

Altersvorsorge ist ein komplexes System mit einer simplen Definition. Denn Altersvorsorge umfasst alle Maßnahmen, die Menschen während ihres Lebens treffen, um im Alter finanziell versorgt zu sein. Der Fokus hierbei liegt auf dem Lebensstandard, der optimalerweise mit der Rente beibehalten werden kann.

Anwartschaften aus Renten oder Zinsen aus einem angesparten Vermögen sind die häufigsten Töpfe, aus denen das Geld im Alter kommt. Dabei ist die Rente in Deutschland nicht nur auf das gesetzliche Rentenversicherungssystem beschränkt, sondern beruht auf einem „Drei-Schichten-System“.

So funktioniert das „Drei-Schichten-System“ der Altersvorsorge in Deutschland

  • Zur ersten Schicht zählt die sogenannte Basisversorgung. Diese Basisversorgung umfasst die gesetzliche Rentenversicherung, also Beiträge, die Arbeitgeber an die Rentenkassen abführen.
  • Die zweite Schicht bezieht sich auf die kapitalgedeckte Zusatzversorgung, zu der die betriebliche Altersvorsorge und die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst gehören. Auch die Riester- oder Rürup-Rente werden neuerdings zur zweiten Schicht gerechnet, nachdem sie ursprünglich der privaten Altersvorsorge zugerechnet wurden.
  • Zur dritten Schicht gehören Kapitalanlageprodukte, sprich die private Altersvorsorge. Hierzu zählen zum Beispiel Kapital- und Rentenversicherungen und Anlagen in Fonds, Sparverträgen oder sonstigen Kapitalanlagen.

Investieren Sie so früh wie möglich in die private Altersvorsorge

In Deutschland zahlt nicht jeder für seine eigene Rente in die gesetzlichen Rentenkassen ein, sondern immer für die Generation, die gerade in Pension ist. Für die Menschen, die erst in ein paar Jahrzehnten in Rente gehen, könnte es daher schwierig werden gut versorgt zu sein, da die Rentenkassen immer leerer sind. Gründe dafür sind unter anderem ein demografischer Wandel. Es muss davon ausgegangen werden, dass die gesetzliche Rente nur noch eine Grundabsicherung bietet und kaum ausreichen wird, den gewohnten Lebensstandard beizubehalten.

Private Altersvorsorge wird daher immer wichtiger und sollte von niemandem außer Acht gelassen werden. Je früher Berufstätige mit dem Anlegen von Kapital beginnen und Geld für das Alter sparen, desto besser ist es. Mit Fonds, Sparplänen, Aktien oder Rentenversicherungen gibt es viele Möglichkeiten, die Sparern helfen, ihre Bezüge im Alter zu sichern.

21. August 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.