MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Wichtig bei Anlageentscheidung: Die Managementgebühr bei Fonds

Wenn man sich unter Fondanlegern umhört, wird immer wieder Kritik laut in Bezug auf die Höhe der Kosten. Vor allem der Ausgabeaufschlag ist es, der besonders skeptisch betrachtet wird. Es klingt ja auch recht happig, wenn bei einem Aktienfonds gleich beim Kauf 5 % und mehr abgezogen werden sollen.

Dabei kann der Ausgabeaufschlag bei der Wahl eines günstigen Anbieters wie eines Online-Fondsvermittlers stark reduziert oder gar völlig vermieden werden. Worum man allerdings nicht herum kommt, ist die Verwaltungsgebühr bei Fonds. Die Verwaltungs- oder Managementgebühr eines Fonds ist je nach Anlageklasse und von Fondsgesellschaft zu Fondsgesellschaft unterschiedlich.

Die Verwaltungsgebühr bei Fonds: Anlageklasse und Management-Aufwand beachten

Die Höhe der Managementgebühr variiert von Fonds zu Fonds und richtet sich unter anderem auch danach, welcher Aufwand bei der Betreuung des Finanzprodukts betrieben wird. Die Verwaltungsgebühr wird mit dem Anteilsvermögen des Anlegers über die Depotbank verrechnet und beträgt pro Jahr zwischen etwa 0,50 % und 2,00 %.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Bei der Verwaltungsgebühr eines Fonds kommt es allerdings auch auf die Anlageklasse an. Wie beim Ausgabeaufschlag ist die Höhe der Verwaltungsgebühr ebenso abhängig davon, in welche Wertpapiere der entsprechende Fonds investiert.

Bei Dachfonds, die quasi doppelt gemanagt werden, ist die Verwaltungsgebühr mit maximal 2,00 % am höchsten. Bei Aktienfonds betragen die diesbezüglichen Kosten meist bis zu 1,5 %, bei Rentenfonds zwischen 0,50 und 1,00 % und bei Geldmarkt- und Immobilienfonds zwischen 0,20 und 0,50 %.

Bei ETFs fällt die geringste Managementgebühr (zwischen 0 und 0,3 %) an, da diese den jeweiligen Index 1:1 abbilden und nicht aktiv (sondern meist mithilfe einer besonderen Software) gemanagt werden.

Die Verwaltungsgebühr bei Fonds ist unumgänglich

Im Gegensatz zum Ausgabeaufschlag kann die Verwaltungsgebühr nicht durch die Wahl einer günstigeren Vertriebsorganisation gemindert oder komplett ausgeschlossen werden. Sie wird von der Fondsgesellschaft vorgeschrieben und kann beispielsweise von der Depotbank nicht rabattiert werden.

Jeder Anleger sollte sich klar vor Augen führen: Die Verwaltungs- oder Managementgebühr ist nur dann gerechtfertigt, wenn der entsprechende Fonds die Performance der ihm als Basis dienenden Benchmark – in der Regel ist dies der Vergleichsindex: etwa bei einem DAX-Fonds der DAX – deutlich schlägt.

Leider schaffen dies nur die wenigsten aktiv gemanagten Fonds. Anleger sollten sich vor dem Erwerb beispielsweise eines Aktienfonds daher eingehend über die vorangegangene Entwicklung informieren.

Auf jeden Fall sollte indes beachtet werden: Beim Vergleich eines aktiv gemanagten Fonds mit einem ETF wird hinsichtlich der Verwaltungsgebühr kein Taschenrechner benötigt. Denn die Verwaltungsgebühr ist in aller Regel im Kurs (also etwa auch dem Chart) des aktiv gemanagten Fonds schon enthalten.

7. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.