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Wie Anleger einen Börsentrend identifizieren und nutzen

Einen Börsentrend zu erkennen, zählt zum Handwerkszeug jedes Privatanlegers. Dabei geht nicht darum, den genauen Zeitpunkt für eine Trendumkehr zu identifizieren. Vielmehr ist der Börsentrend die generelle Richtung, die ein Markt zu einer bestimmten Zeit verfolgt. Auch wenn jeder Tag an der Börse anders ist, ein Börsentrend läuft oft über einen langen Zeitraum von mehreren Monaten oder sogar Jahren.

Halten sich das die Anleger vor Augen, können viele Panikverkäufe verhindert werden. Dann wird nämlich genau erkannt, wann ein Trend kippt und was es sich tatsächlich lohnt zu verkaufen. Medial wird dabei oft ein anderes Spiel gespielt und kleinere Schwankungen innerhalb eines Börsentrends mit zu viel Bedeutung versehen.

3 verschiedene Arten von Börsentrends

Grundsätzlich können 3 Richtungen an der Börse identifiziert werden: steigende Kurse, fallende Kurse und Seitwärtsphasen. Bei letzteren schwanken die Kurse zwischen zwei Werten über einen längeren Zeitraum hin und her, bis schließlich der Ausbruch aus dieser Zone gelingt.

Beispiel für Börsentrends bei einer Aktie

Am Beispiel der Siemens-Aktie werden die Phasen gezeigt. Die rote Linie ist dabei in diesem Wochenchart die Durchschnittslinie der vergangenen 50 Wochen. Dies alleine kann schon als Indikator für einen Trend verwendet werden und entspricht in etwa der ebenfalls häufig verwendeten 200-Tagelinie.


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börsentrend

Quelle: Gevestor Kurs-und-Chart-Tool

2007 wird die rote Linie nach oben durchbrochen und die Kurse steigen etwa ein Jahr lang. In dieser Zeit befindet sich die Aktie im Aufwärtstrend. Die ersten Berührungen mit der roten Linie dienen dabei als Warnzeichen, aber noch nicht als Verkaufssignal. 2008 wird die Linie dann nach unten durchbrochen und der folgende Abwärtstrend beginnt. Mitte 2009 wechselt die Richtung erneut und es folgen gut 2 Jahre Aufwärtstrend. Als Beispiel für eine Seitwärtsphase kann die Zeit von Mitte 2011 bis Mitte 2012 und dann wiederum bis Mitte 2013 genommen werden.

Wie Anleger den Börsentrend identifizieren

Mit Hilfe von Durchschnittslinien wie der 50-Wochenlinie oder 200-Tagelinie können sich Privatanleger gut orientieren, ob die Kurse stabil in eine Richtung laufen. Sie können aber auch Trendlinien einzeichnen und dabei jeweils die Hochpunkte miteinander verbinden, sowie die Tiefpunkte ebenfalls. Oft entsteht aus diesen beiden Linien ein recht breiter Kanal in dem sich die Kurse bewegen, während sie dem Börsentrend folgen.

So nutzen Anleger Börsentrends

Ist der Trend erst einmal identifiziert, kann dieser für Tradingideen genutzt werden. Dabei ist es generell erfolgreicher mit dem Trend zu investieren, als gegen ihn. Somit gibt es eine Kaufmöglichkeit in einem Aufwärtstrend, wenn die Kurse den unteren Rand eines Trendkanals oder eine der genannten Durchschnittslinien von oben berühren.

Dagegen sollten in einem Abwärtstrend nur Verkaufsmöglichkeiten gesucht werden. An sogenannten Zwischenerholungen, treten oft neue Verkäufe ein. Dies können Anleger ausnutzen. So könnten auch Absicherungen gekauft werden, wenn ein Trendbruch erfolgt ist, falls die Aktien nicht verkauft werden sollen.

Deshalb haben Anleger keinen Grund zur Panik

Wer seine eigenen Charts betrachtet und Börsentrends identifiziert, kann um die Panik in den Medien einen Bogen machen. Wenn der Aufwärtstrend gebrochen ist, wird verkauft. Wenn die 200-Tagelinie nach oben durchbrochen wurde, wird gekauft. Nach dieser recht einfachen Devise handeln auch viele Fonds. Allein deshalb sind diese Marken bedeutsam, was den Börsentrend angeht.

8. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.