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Wie Anleger jetzt vom Zukunftsmarkt Asien profitieren können

Spätestens mit dem Börsengang des chinesischen Onlinehändlers Alibaba hat auch der letzte Anleger erkannt, dass der Zukunftsmarkt Asien nicht zu unterschätzen ist. Mit dem größten Börsengang der Geschichte hat Alibaba neue Maßstäbe gesetzt. Das zieht wiederum viele Interessenten an. Doch es ist Vorsicht geboten. Privatanleger sollten nicht blind auf Asien setzen.

Schon immer waren Anleger in der Lage in sogenannten Schwellenländern, hohe Renditen zu erwirtschaften. Diese Aktien zählen zwar eher zu den spekulativen Anlagen – mit der richtigen Recherche, können große Gefahren jedoch meist verhindert werden. Zu den Schwellenländer bzw. Emerging Markets zählen mittel- und osteuropäische, lateinamerikanische sowie asiatische Staaten, deren Pro-Kopf-Einkommen bei max. 10.000 US-$ jährlich liegt.

Der Asiatische Aktienmarkt

In Asien sind vor allem die Tigerstaaten mit Taiwan, Philippinen, Thailand, Singapur, Malaysia, Indonesien, Vietnam, China und Indien für Investoren interessant. Dabei haben sich inzwischen einige Konzerne aus diesen Ländern den Weg zum Weltmarkt erkämpft. Firmen wie Toyota oder Samsung sind bereits seit Jahren beliebt bei den Anlegern. Doch neben den großen bekannten Unternehmen, kommen immer wieder neue erfolgversprechende Nachrichten aus dem Zukunftsmarkt Asien.

Nach wie vor sind Tokio, Singapur, Hongkong und Shanghai die klassischen und wichtigsten Märkte im asiatischen Raum. Letztere profitieren von der zunehmenden Öffnung des chinesischen Marktes durch die Liberalisierung, was Investitionen für die Anleger erleichtert.


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Chancen im Zukunftsmarkt Asien

Wie schon in der Vergangenheit sind die Chancen für die Anleger in Asien zwar hervorragend, doch sollten die damit erhöhten Risiken der asiatischen Märkte nicht unterschätzt werden. Die Börsen Asiens sind nicht unabhängig und werden immer durch die europäischen und amerikanischen wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflusst. So war es beispielsweise auch im Juni 2012, als in Griechenland die Eurobefürworter die Wahl für sich entscheiden. Am kommenden Börsentag reagierten die asiatischen Börsen positiv.

Aber auch politische Unruhen sowie Naturkatastrophen, wie die Tsunami 2004 oder Fukushima 2011, tragen zu extremen und unerwarteten Kursschwankungen bei. In dieser Hinsicht ist Asien scheinbar anfälliger als andere Kontinente.

Anlagemöglichkeiten in Asien

Anleger, die sich für asiatische Aktien entscheiden, sollte diese sehr sorgfältig überprüfen. So können ETFs gekauft werden, die nachvollziehbar in den Zukunftsmarkt Asien investieren. Oder in große und renommierte Unternehmen, die ein profitables Geschäftsmodell aufweisen. Die Suche nach dem nächsten besten Trend kann schnell nach hinten losgehen. Deshalb sind solide Investitionen in Asien besonders zu empfehlen.

Das gilt auch für Alibaba. Die noch recht junge Börsengeschichte der größten Online-Handelsplattform hat bereits zu Beginn einen leichter Dämpfer erhalten. In den ersten Wochen nach dem Börsengang sind die Kurse erst einmal gefallen. Langfristig wird sich zeigen, wie das Geschäftsmodell von Alibaba für Investoren interessant ist.

Gefahren beim Zukunftsmarkt Asien

Denn genau dies ist ein immer wiederkehrendes Thema bei asiatischen Aktien. Niemand kann die gemeldeten Zahlen genau überprüfen. Besonders China wird oft viel Phantasie vorgeworfen, wenn es darum geht Unternehmenszahlen zu veröffentlichen. Insofern ist das eine konstante Gefahr, die Anleger bedenken sollten. Den wichtigen Kennziffern ist also nur bedingt zu trauen. Sich alleine darauf zu verlassen ist ein reines Glücksspiel.

Wer bevorzugt im Technologiesektor investieren möchte, sollte sich speziell taiwanesische und koreanische Aktien ansehen. Aber auch in Japan können Anleger solide Kandidaten finden. Sony, Canon und Autohersteller wie Nissan, Mitsubishi und Honda leben alle vom Export. Da die japanische Notenbank konstant dafür sorgt, dass der Yen möglichst schwach ist, können diese Unternehmen davon profitieren.

Für viele Anleger ist deshalb der japanische Markt die erste Wahl. Dennoch sollten auch Aktien der aufstrebenden Tigerstaaten in Betracht gezogen werden. Vor einer Investition gilt es hierbei natürlich Chance und Risiko besonders gründlich abzuwägen. Ein Blick auf die Schwankungsbreite in der Vergangenheit kann die Kaufentscheidung erleichtern. Mit einer Mischung aus den verschiedenen Staaten und Sektoren kann das Risiko gestreut werden. Für Privatanleger sollten riskante Investitionen im Zukunftsmarkt Asien aber eher einen kleinen Teil des Depots ausmachen.

2. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.