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Risiken an der Börse: Wie begrenze ich sie?

Viele Privatanleger stehen der derzeit vor einem Rätsel. Der sichere Hafen Tagesgeld oder Girokonto wirft nur noch minimal Zinsen ab. Experten raten deshalb das Geld an der Börse zu investieren. Doch wie können Anleger dort ihr Geld gleichzeitig sicher und risikoarm vermehren?

Aktuelle Situation für Anleger

Mit Leitzinsen knapp über der 0 %-Marke gibt die EZB die Richtung vor. Sparkonten bei Banken lohnen sich nicht mehr, weil es dort ebenfalls nur knapp über 0 % Zinsen pro Jahr gibt. Außerdem wurden in Zypern und Spanien bereits die Sparer zur Kasse gebeten und nachträglich vom Staat teilweise enteignet.

Die logische Konsequenz: Auf der Bank sollten möglichst nur sehr geringe Beträge geparkt werden, um nicht am Ende sogar einen Verlust zu erleiden. Hinzu kommt, dass ein jährlicher Wertverlust durch Inflation auf gar keinen Fall von den Zinsen des Sparbuchs oder Tagesgelds ausgeglichen werden kann. Bereits jetzt zahlen Sparer also drauf – auch wenn sie es nicht so direkt vorgehalten bekommen wie bei der Enteignung.

Investitionen an der Börse

Es ist immer noch ratsam, einen Teil des eigenen Kapitals in Aktien anzulegen. Wichtig ist hierbei auf renditestarke Unternehmen zu setzen. Bei den tausenden von Aktiengesellschaften können Anleger natürlich auch viel falsch machen. Deshalb können allein schon hier die Risiken begrenzt werden, wenn Investoren Unternehmensbeteiligungen von AGs kaufen, deren Wert kaum schwankt.

Heutzutage können Anleger einfach nach Aktien mit hoher Dividende suchen. Wird dabei gleichzeitig auf solide Unternehmen aus Deutschland gesetzt, gibt es allein dort einige gute Investitionsmöglichkeiten.


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So schütten beispielsweise RWEE.ON, Drillisch, Telegate und O2 alle jährliche eine Dividende zwischen 3 und 8 % aus. Bei gleichbleibenden Aktienkursen wäre das also allein schon mehr Gewinn als auf dem Sparbuch.

Kursverlust müssen zwar immer einkalkuliert werden, aber gerade die ersten beiden genannten haben nach der Energiewende bereits wieder an Boden gewonnen. Die anderen drei Titel laufen ebenfalls sehr stabil seitwärts bis aufwärts.

Wer also in diese Unternehmen investiert, hat seine jährliche Dividende von etwa 5 % im Durchschnitt sicher. Davon wird zwar noch die Abgeltungssteuer abgezogen, aber letztlich ist dieser Gewinn ein Vielfaches im Vergleich zum Tagesgeld.

Gegen fallende Kurse schützen

Haben Anleger einen Teil ihres Kapitals zum Beispiel in DAX-Werten investiert, können sie sich relativ einfach gegen fallende Kurse absichern und damit ihr Risiko an der Börse begrenzen. Das lohnt sich in unsicheren Marktphasen mit einem Derivat auf einen sinkenden DAX. Dabei wird ein Wertpapier ausgewählt das als Basiswert den DAX hat und an Wert gewinnt, wenn der DAX fällt.

Da in der Regel die meisten Werte von einem sinkenden DAX betroffen sind, können somit auf einmal alle DAX-Aktien im Depot abgesichert werden. Wichtig ist hierbei die Absicherung nicht zu hoch und zu riskant zu machen.

Ein Hebel von beispielsweise 4 bis 6 reicht völlig aus, um im Falle eines Rücksetzers entsprechend zu partizipieren. Zur selben Zeit lässt dieser geringe Hebel aber auch noch Luft nach oben, falls die Kurse wider Erwarten steigen.

Privatanleger sollten nicht immer eine derartige Absicherung im Depot haben. Die Kunst es diese Versicherung gegen fallende Kurse auch wieder zu verkaufen, wenn die Kurse nach oben drehen.

Wie begrenze ich Risiken an der Börse?

Eine Streuung ist wichtig. Dabei sollten Anleger nicht nur Aktien aus einem Sektor, wie z.B. Automobilindustrie kaufen. Wer breit streut, sichert allein dadurch sein Depot ab, weil sich nicht jede Sparte gleich entwickelt.

Dazu ist es auch eine Überlegung wert einen Teil seines Kapitals in Gold und Silber zu investieren. Auch wenn diese keine direkten Renditen abwerfen, haben die Edelmetalle viel Potenzial und bieten generell eine Absicherung gegen Kaufkraftverlust.

Wer also den Großteil in Aktien, ein wenig in Edelmetalle angelegt hat, kann sich noch einen kleinen Rest für spekulative Investments aufheben. Dabei können dann entweder Börsenempfehlungen nachgebildet oder beispielsweise per Charttechnik eigene Tradingideen umgesetzt werden.

Alles in allem in das Risiko an der Börse überschaubar, wenn Anleger nicht zu viel auf eine Karte setzen und wissen, wie sie auch bei fallenden Kursen verdienen können.

28. August 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.