MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Wie Broker arbeiten und warum sie unumgänglich sind

Wer die Chancen des Wertpapierhandels nutzen will, wird schnell feststellen, dass er dies nicht komplett in Eigenregie machen kann.

Zwar lässt sich übers Internet die teure Hausbank umgehen, doch auch online geht nichts ohne Vermittler und Gebühren. Egal ob Aktien, Devisen oder Rohstoffe, alles läuft über einen Broker. Stellt sich die Frage: Was ist ein Broker und was macht er eigentlich genau?

Was ist ein Broker? Für Anleger ist er Vermittler am Wertpapiermarkt

Einfach gesagt ist ein Broker der Türöffner zum Wertpapierhandel – sowohl an der Börse als auch im außerbörslichen OTC-Markt. Die schnelllebigen Finanzmärkte weltweit unterliegen sich ständig ändernden Gesetzen und Auflagen, die ein Broker beherrschen muss.

Hier ist er fachkundiger Vermittler, der als Zwischenhändler im Auftrag von Privatanlegern für die reibungslose Abwicklung von Kauf- bzw. Verkaufsaufträgen sorgt. Das tut er auf deren Rechnung und verlangt dafür Gebühren, die etwa bei Dax-Aktien bis zu 0,08% vom jeweiligen Kurs betragen können. Dies lässt sich also nicht vermeiden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Verschiedene Dienstleistungen, verschiedene Preise

Die Höhe hängt auch vom Umfang der Dienstleistung ab. Gerade Broker regulärer Kreditinstitute bieten Markt- und Unternehmensanalysen sowie Beratung. Weniger erfahrene Anleger haben damit zwar Vorteile, doch erstens sind Filialbanken teurer als Onlinebanken und zweitens sind Anlagetipps generell mit Vorsicht zu genießen.

Broker haben auch ihre eigenen Interessen, sprich Provisionen im Blick. Insofern lohnt es, sich möglichst viel eigenes Fachwissen anzueignen, um Kaufempfehlungen besser einschätzen zu können. Günstiger sind Online- bzw. Direktbanken allemal. Das Einrichten eines Depots ist oft kostenlos.

Broker muss zum Einsatz passen

Bei der Auswahl eines Brokers sollten aber nicht nur günstige Gebühren im Vordergrund stehen. Das Angebot muss zuverlässig zur eigenen Anlagestrategie passen. Wer etwa weltweit mit Aktien handeln will, braucht Zugang zu den gewünschten Börsen. Und beim regen Handel bringt es wenig, wenn man mit der Software nicht klarkommt, die der Broker anbietet.

Mit einem gut funktionierenden Programm kann man zwar selbständig handeln, doch die jeweilige Order führt immer der Broker aus. Er vermittelt Kauf- und Verkaufpreise. Als Kunde kann man dann entscheiden, ob man darauf einsteigt oder nicht.

Verschiedene Vorgehensweisen

Wie ein Broker arbeitet, hängt unter anderem davon ab, ob es um Aktien, Devisen oder CFDs geht. Teils wird an der Börse gehandelt, teils außerbörslich. Während Aktienorders an die Börse weitergeleitet werden, wo ein „Market Maker“ die Preise stellt, übernimmt am OTC-Markt der Broker diese Funktion mit. Bei CFDs beispielsweise stellt er oft die Orders verschiedener Kunden gegeneinander oder er selbst bzw. seine Bank geht das Gegengeschäft ein.

Beim Devisenhandel über Forex leitet der Broker Orders entweder direkt an den Markt oder an einen Market Maker, der dann wiederum die Position gegen den Kunden einnimmt. Je nach Auftrag und Markt gibt es verschiedene Formen, mit denen Broker tätig werden.

Erreichbarkeit und Service von Brokern

Wichtig ist vor allem, dass ein Broker gut erreichbar ist. Technische Schwachstellen im System oder allein schon Eingabefehler können schnell Ärger bereiten. Nicht selten kommen Orders nicht an, weil die Handelsplattform im entscheidenden Augenblick abgestürzt ist. Für alle Fälle sollte man die Telefonnummer des Brokers stets griffbereit halten.

Broker, Bank oder beides

Die Frage „was ist ein Broker“ lässt sich damit so beantworten: Er ist ein unverzichtbarer Börsenmakler für Endkunden. Der Begriff wird aber heute kaum noch verwendet, weil er an die früher amtlich bestellten Kursmakler erinnert, die nur im Auftrag von Unternehmen arbeiteten.

Ein reiner Broker besitzt aber keine Banklizenz. Deshalb wird ein Verrechnungskonto bei einer Partnerbank eröffnet. Wer beispielsweise das Online-Wertpapierportal S-Broker benutzt, handelt über ein Sparkassen-Girokonto. Vielfach steht die Bezeichnung Broker einfach für eine Bank, die auf Wertpapiergeschäfte spezialisiert ist. Um die Sicherheit einer Bank zu betonen, hat etwa Cortal Consors letztes Jahr in Consorsbank umfirmiert.

Ob nun eine Broker-Bank oder ein reiner Broker mit separatem Konto günstiger ist, hängt weitgehend vom Bedarf eines Anlegers ab. In der Regel lohnt sich der Zusatzaufwand bei einem spezialisierten Broker eher für aktive Trader oder wenn es um Devisen und CFDs geht.

10. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.