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Wie der Staat privates Wohneigentum fördert

Wer ein Eigenheim plant, kann bereits bei der Finanzierung eine Menge Geld sparen. Doch damit sind noch lange nicht alle Möglichkeiten erschöpft, wie man als Bauherr die Kosten des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung senken kann.

Die große Anzahl der staatlichen Programme der Eigenheimförderung bietet in 2015 so manchem Häuslebauer Chancen auf beträchtliche Zuschüsse. Es gibt einmalige Baukosten­zuschüsse, zinslose oder zins­-reduzierte Darlehen und unter Umständen auch ein Grund­stück zu Sonderkonditionen. Dabei unterscheiden sich die Voraus­setzungen der einzelnen Programme ganz erheblich.

Die Eigenheimförderung 2015 – für viele Bauherren ist etwas dabei

Je nach individueller Situation des Bauwilligen oder Immobilienkäufers gibt es fast für jeden das zu ihm passende Förderprogramm.


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Güns­tige Zuschüsse und Darlehen fürs Eigenheim werden durch eine Reihe von Bundes­ländern gewährt – besonders Familien mit Kindern können hiervon profitieren. Dabei ist die Länder­-Förderung oft an Einkommens­grenzen gebunden. Bei Immobilienscout24.de zum Beispiel gibt es eine Über­sicht über die aktuellen Förderprogramme.

Die staatliche KfW Förderbank bietet güns­tige Baudarlehen. Die Bank vergibt Kredite bis zu 50.000 € für den Bau oder Kauf eines Eigenheims. Besonders günstige Konditionen gibt es für die energetische Sanierung älterer Häuser. Fast alle Geldinstitute vermitteln diese Darlehen.

Wer die Sanierung eines Hauses plant, das in einem Sanierungs­gebiet liegt oder das unter Denkmalschutz steht, kann eine hohe steuerliche ­Förderung erhalten: Das Finanzamt erkennt 10 Jahre lang jeweils 9 % der Kosten als Sonder­ausgaben an. Voraussetzung: Erst nach Abschluss des Kaufvertrags darf mit der Sanierung begonnen werden.

Regionale Förderung und Zuschüsse über die Riester-Rente

Um für Familien mit Kindern attraktiver zu werden, bieten immer mehr Städte und Gemeinden güns­tige Kredite oder verbilligtes Bauland. Informationen dazu gibt es beispielsweise bei der „Aktion pro Eigenheim“.

Wer für ihre Finanzierung seines Eigenheims ein zertifiziertes Riester-Darlehen in Anspruch nimmt, erhält als Wohnungskäufer und Bauherren Zulagen und steuerliche Vorteile auf die Tilgung wie bei einem Riester-Spar­vertrag. Darüber hinaus kann bereits angespartes Riester-Guthaben zur Baufinanzierung eingesetzt werden. Der Antrag auf Wohn-Riester-Förderung ist nicht unkompliziert, lohnt sich allerdings.

Denn obwohl Hausbesitzer während der Rentenbezugs Steuern auf die Riester-geförderten Beträge zu zahlen haben, bleibt alles in allem oft ein dickes Plus. Riester-Sparer können seit Anfang 2014 für ihre Anschluss-Finanzierung ein Riester-Darlehen aufnehmen oder ihre eingezahlten Beiträge auch jederzeit für die Entschuldung der Immobilie verwenden.

Wer die Heizung seines Eigenheims auf erneuerbare Energien umrüstet, kann auch für diesen Zweck Zuschüsse beantragen. Hierunter fallen Anlagen zur Energie-Erzeugung aus Biomasse, Wärmepumpen oder Solarkollektoren. Dafür zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Auch in 2015 können angehende Bauherren und Immobilienkäufer von staatlichen Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen profitieren.

4. November 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.