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Wie die Lebensversicherung anlegen – oder nicht?

Gefesselt durch die Vorgaben der Politik legen Lebensversicherungen vor allem in Geldforderungen an.

„Anleihen“, Geldkonten, Geldmarktfonds, Hypothekenkredite: Wer sich heute auf dem Geldmarkt umsieht stellt fest, dass beispielsweise Aktien bei Lebensversicherungen kaum vertreten sind.

Lebensversicherung: Die Geldforderungen sind hoch

Mehr als 2% Rendite sind kaum drin. Das heißt für Sie: der „Geldwert“ von Lebensversicherungen ist gering, höhere Ausschüttungen gehen nur über die Substanz.

Aktien hingegen spielen fast keine Rolle bei Lebensversicherungen. Damit ist auch die Rendite nach oben gedeckelt – politisch gewollt. Mehr als 30% dürfen die Unternehmen nicht anlegen.


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Sie müssen Stand heute damit rechnen, dass die Überschußbeteiligungen sinken. Wir gehen von Endrenditen (auf den Kapitalteil Ihrer Prämien) in Höhe von 3% aus. Voraussetzung ist, dass Sie das Geld noch einige Jahre lang dort investiert haben. Maximal: Es können schnell 2,5% werden. Dies reicht kaum für die kommende Preisinflation. Hier die Anlagedaten:

Verträge besser ruhen lassen

Unternehmensbeteiligungen 3,0%, Hypothekenkredite 8,0%, festverzinsliche Anlagen wie Inhaberschuldverschreibungen 8,0%, „Namensschuldverschreibungen“ (Unterschied zu anderen Anleihen: Handelbarkeit) 51,0%, Aktien und Fonds (auch Anleihen): 25,0% sowie Grundstücke mit 2,0% und „Sonstige“ mit 4,0%.

Wir empfehlen bereits seit längerem: Lassen Sie die Verträge ruhen. Da die Rendite tendenziell sinkt, investieren Sie besser in dividendenstarke Aktien – auch von Versicherern. Ein Beispiel ist die Allianz selbst mit einer Dividendenrendite von mehr als 5%.

Sachwertfalle Lebensversicherung – falsche Vermögensaufteilung meiden

Ein Hintergrund für die Wertlosigkeit von Lebensversicherungen in der Inflation ist die Wertlosigkeit des Geldes. Selbst wenn es direkt zur Auszahlung kommt: das Geld ist nur noch einen Bruchteil dessen wert, was Sie eingezahlt haben.

Noch schlimmer ist es, wenn die Auszahlung noch Jahre auf sich warten lässt. Aber: Noch ist es nicht so weit gekommen, dass Lebensversicherungen komplett wertlos sind. Sie sollten jedoch wissen, dass die Gefahr einer Inflation täglich steigt. Dazu aber noch ein Hinweis zur Investitionspolitik der Lebensversicherer:

Zusatzproblem: Aktienanteil zu gering

Diese investieren meist nur etwa 10 bis 15 Prozent in Aktien – der große Rest des Vermögens geht in Schuldverschreibungen wie Pfandbriefe oder wie sonstige Anleihen. Die mögen sicher sein – sind jedoch keine Sachwerte und damit in der Inflation ebenfalls nichts wert.

Die Vermögenswerte der Lebensversicherungen selbst (bezogen auf die Beitragsgelder) stehen eher auf recht wackligen Füßen. Wer eine Kapital-Lebensversicherung hat,  kann diese beispielsweise beitragsfrei stellen, um eventuelle künftige Verluste zu reduzieren.

Es bietet sich an, eine Risikolebensversicherung zu halten und um Fonds-Sparpläne zu ergänzen. So etwa Sparpläne (oder einen Sparplan) mit einem „ETF“ auf den Dax oder auf den DJ EuroStoxx. Investieren Sie jedoch zumindest 100 Euro monatlich, um die Kostenbelastung noch geringer zu halten.

19. Oktober 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.