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Wie Emotionen Ihren Anlage-Erfolg gefährden können

Die Verkaufs-Wellen, die in den vergangenen Wochen über die Aktienmärkte geschwappt sind, haben es wieder einmal deutlich gezeigt:

Die Börse besteht zu 90% aus Psychologie. Dies ist der Grund, warum die Aktienkurse momentan so verrücktspielen.

Gerade in turbulenten Marktphasen wie zurzeit verlieren viele Anleger die Nerven und treffen deshalb falsche Entscheidungen.

Der 1. Schritt, um dies zu verhindern, ist, sich klarzumachen, wie menschliche Verhaltensweisen die Investitions-Entscheidungen beeinflussen.

Angst ist ein schlechter Ratgeber

An sich ist Angst ein nützliches Gefühl, denn sie verhindert, dass Menschen allzu große Risiken eingehen.

Bei der Geldanlage hingegen ist Angst ein ausgesprochen schlechter Ratgeber.

Hier stehen die Emotionen den Menschen häufig im Weg, wenn es darum geht, erfolgreich zu handeln.


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Und dies gilt eben v. a., wenn es an den Märkten turbulent zugeht – also gerade dann, wenn rationale Entscheidungen besonders wichtig sind.

Tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass die meisten Anleger oft am Ende einer Abwärts-Bewegung ihre Nerven verlieren und das Handtuch werfen.

Die Folge davon: Sie verkaufen ihre Aktien in der Nähe der Tiefstkurse – und verpassen dann meist den Wiedereinstieg, wenn die Kurse erneut den Weg nach oben antreten.

Der „Anker-Effekt“: Anleger orientieren sich am Einstands-Preis

Ein weiterer psychologischer Faktor, der bei Aktien-Investitionen eine wichtige Rolle spielt, ist der sogenannte „Anker-Effekt“. Dieser besagt, dass sich Anleger an ihrem Einstands-Preis orientieren.

Diese Vorgehensweise ist einerseits verständlich, erweist sich andererseits aber häufig als entscheidende Hürde auf dem Weg zum dauerhaften Börsen-Erfolg.

Solange eine Position im Gewinn liegt, ist für den Anleger alles in Ordnung. Rutscht die Investition in die Verlust-Zone, verfallen Anleger leider oft in den „Hoffnungs-Modus“:

In der Hoffnung, die Notierung werde sich wieder erholen, bleiben sie investiert oder stocken ihre Position zu (vermeintlich) günstigen Kursen sogar auf. Geht es weiter bergab, wird der Verlust noch größer.

Daher meine Empfehlung: Stocken Sie schlecht laufende Werte niemals auf! Sie erhöhen dadurch nur zusätzlich Ihr Risiko.

Dem Markt ist es egal, ob Sie im Gewinn liegen oder nicht

Eines sollten Sie sich unbedingt klarmachen: Dem Markt ist es völlig egal, ob Sie mit Ihrer Position im Gewinn liegen oder nicht.

Deshalb spielt es für die objektive Beurteilung der Chancen und Risiken auch überhaupt keine Rolle, ob die betreffende Aktie über oder unter Ihrem Einstands-Preis notiert.

Der Anker-Effekt, also die Orientierung am Einstands-Preis, erschwert eine objektive Beurteilung – und somit eine rationale Entscheidung.

Deshalb halten Anleger an Verlust-Positionen oft zu lange fest, während sie bei gut laufenden Werten häufig zu früh aussteigen, um die Gewinne zu realisieren.

Sie brauchen eine Strategie

Diese psychologischen Faktoren machen es für viele Anleger so schwierig, das „Richtige“ zu tun – gerade dann, wenn die Börsen verrücktspielen. Deshalb gefährden die Emotionen letztlich ihren Anlage-Erfolg.

Die Lösung dafür ist eine Strategie mit klaren Regeln, die möglichst wenig Interpretations-Spielraum bietet.

Haben Sie einen Plan, sollten Sie diesem auch in Schwäche-Phasen konsequent folgen, um Ihr Aktien-Depot weiter in der Erfolgsspur zu halten.

17. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.