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Wie funktioniert ein Bausparvertrag?

In  der Regel benötigt man etwas Eigenkapital und wenn möglich günstige Kreditmittel, wenn man den Traum vom Eigenheim umsetzen möchte. Mithilfe eines Bausparvertrages kann man schon frühzeitig den Grundstein für das erfolgreiche Gelingen einer günstigen Immobilienfinanzierung legen.

Hierfür ist zunächst die Funktionsweise eines Bausparvertrages zu erklären. In der Regel kombiniert ein Bausparvertrag einen Sparvertrag mit einem Baudarlehen. Um die günstigen Bausparmittel zu nutzen, muss vorab ein Bausparvertrag abgeschlossen werden. Dieser wird von einer Bausparkasse oder einer Bank angeboten.

Das Abschließen eines Bausparvertrages

Zu einen der wichtigsten Punkte beim Abschluss eines Bausparvertrages zählt die Bausparsumme.

In Abhängigkeit dieser Summe wird der monatliche Beitrag, das anzusparende Mindestguthaben und die spätere monatliche Rückzahlungsverpflichtung festgelegt.

Diese Bausparsumme ist bei den meisten Bausparkassen auch die Grundlage für die Berechnung der Abschlussgebühr und in der Regel wird eine Abschlussgebühr in Höhe von 1,0 oder 1,6 Prozent der Bausparsumme fällig.

Dabei ist zu beachten, dass die meisten Bausparkassen unterschiedliche Tarifvarianten anbieten. Die Unterscheidung der Tarife liegt im Guthaben- und Darlehenszins sowie der notwendigen Ansparzeit bis zur möglichen Inanspruchnahme des Darlehens.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Regelsparbeitrag. Dieser bezeichnet bei einem Bausparvertrag die monatliche Sparrate, welche in Abhängigkeit der Bausparsumme und des gewählten Tarifes notwendig ist. Das ist notwendig, damit der Bausparvertrag in der gewünschten Laufzeit zuteilungsreif wird.

Wenn ein höherer Betrag als der Regelsparbeitrag erbracht wird, so verkürzt sich die Laufzeit und wenn eine geringere Summe erbracht wird, verlängert sich die Vertragslaufzeit entsprechend.

Wichtig zu wissen ist, dass nur wenn das geforderte Mindestguthaben erreicht wird, kann der Bausparvertrag zugeteilt werden.  Meistens liegt dieses Mindestguthaben zwischen 30 bis 50 Prozent der vereinbarten Bausparsumme.

Wie geht es nach dem Vertragsabschluss weiter?

Wenn die Ihren Bausparvertrag abgeschlossen haben, können Sie mit der Besparung beginnen.

Können Sie bereits den Regelsparbeitrag investieren, ist dies natürlich optimal. Sie müssen nun so lange sparen, bis das vereinbarte Mindestguthaben und die von der Bausparkasse berechnete Bewertungszahl erreicht ist, bis Sie das günstige Bauspardarlehen in Anspruch nehmen können.

Die Bewertungszahl wird aus den eingezahlten Sparbeiträgen, der Laufzeit, den Zinsen und der Bausparsumme errechnet. Sobald Sie das Mindestguthaben und die geforderte Bewertungszahl erreicht haben, bekommen Sie von Ihrer Bausparkasse die Mitteilung, dass Ihr Bausparvertrag zuteilungsreif ist.

Erst dann können Sie Ihr Guthaben, sowie die günstigen Bausparmittel für eine Investition in eine Immobilie in Anspruch nehmen. Wenn Sie einen Bausparvertrag abschließen möchten, unterstützt Sie der Staat mit verschiedenen Förderungen. Zu diesen zählt zum Beispiel die Arbeitnehmersparzulage, die Wohnungsbauprämie oder die Wohn-Riester.

8. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.