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Wie funktioniert ein Bausparvertrag: Chancen im Überblick

Als Bausparer waren Sie bis vor kurzem zuallererst Gebührenzahler:

Am Anfang zahlten Sie eine Abschlussgebühr, danach belastete die Bausparkasse Sie mit Kontoführungsund mit Bearbeitungsgebühren für den WohnungsbauPrämienantrag.

Im Zuge der Auszahlung Ihres Bauspardarlehens ging es dann um Gebühren für die Berechnung des Beleihungswerts Ihrer Immobilie und schließlich um die Darlehensgebühr, die nochmals mit 2 bis 3 Prozent der Darlehenssumme zu Buche schlug.

Zusammengenommen machten diese Beträge bei einer Bausparsumme von 100.000 Euro durchaus schon mal 3.000 bis 4.000 Euro aus.

Doch mit diesem im GB schon immer kritisierten und für Sie als Sparer kaum durchschaubaren Wirrwarr machen viele Bausparkassen allmählich Schluss.

Mehr dazu: Wann sich das Bausparen für Sie lohnt.

Keine Darlehens- und Kontoführungsgebühren bei ausgewählten Bausparkassen

Vorreiter war vor einigen Jahren bereits das Beamtenheimstättenwerk/BHW.

In dessen DispoTarif gibt es seither nur noch die gesetzlich vorgeschriebene Abschlussgebühr.

Auch die meisten Landesbausparkassen haben sich dieser Entwicklung inzwischen angepasst und verlangen beispielsweise in ihrem Classic und VarioTarif keine Darlehens- und Kontoführungsgebühren mehr.


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Dasselbe gilt für die Allianz Bausparkasse und den Marktführer Schwäbisch Hall.

Doch die Vorteile, die Sie sich vom Bausparen erhoffen, liegen in den letzten Jahren nicht mehr so offen auf der Hand wie in früherer Zeit.

Zu viele Vorteile für den Sparer bringen Nachteil für die Bausparkassen

Denn in der derzeitigen Niedrigzinsphase kann es Ihnen gelingen, auch mit einem normalen Hypothekendarlehen den sprichwörtlich niedrigen Darlehenszins der Bausparkassen zu erreichen.

Auf der anderen Seite zahlten Ihnen die Bausparkassen während der Ansparphase in den letzten Jahren allerdings auch Guthabenzinsen, die noch über denen der normalen Sparzinsen lagen.

Das war aber nicht lange durchzuhalten, so dass die Bausparkassen mit ihren neuen Tarifsystemen inzwischen tüchtig auf die Bremse treten.

Auf einen Blick: Diese staatlichen Förderungen können Sie nutzen

Bei Vorliegen bestimmter Einkommens und Fördergrenzen können Sie als Bausparer folgende Zulagen und Prämien erhalten:

  • 9 Prozentige Arbeitnehmersparzulage: Wenn Sie 470 Euro jährlich an vermögenswirksamen Leistungen (VL) Ihres Arbeitgebers beispielsweise in einen Bausparvertrag einzahlen, gewährt der Staat Ihnen darauf eine Zulage in Höhe von 10 Prozent.
  • 20 Prozentige Arbeitnehmersparzulage: Für eine zusätzliche Anlage von 400 Euro vermögenswirksamer Leistungen beispielsweise in Aktienfonds, bekommen Sie eine weitere Zulage von 20 Prozent jährlich.
  • 8,8 Prozentige Wohnungsbauprämie: Wenn Sie noch einmal eine 512 Euro (bzw. 1024 bei Ehepaaren) Sparleistung auf einen Bausparvertrag einzahlen, bekommen Sie darauf weitere 10 Prozent vom Staat hinzu.

Achten Sie auf eine möglichst schnelle Zuteilung

Bei der Auswahl der für Sie infrage kommenden Bausparkasse ist es daher wichtig, sich für eine solche zu entscheiden, bei der Sie möglichst schnell zu Ihrem Bauspardarlehen kommen.

Das Problem ist allerdings: Niemand kann Ihnen im Voraus sagen, ob nach Ablauf der Sparzeit eine zügige Zuteilung gewährleistet ist.

Die Zuteilung erfolgt nach einem genau festgelegten mathematischen Verfahren, bei dem zu bestimmten Stichtagen im Jahr für jeden Bausparvertrag eine Bewertungszahl ermittelt wird.

Diese gibt Auskunft über die Zuteilungsreife eines Vertrags im Vergleich zu anderen Verträgen.

Die Dynamik des Geschäfts und viele unterschiedlich wirkende Einflussfaktoren machen aber exakte Voraussagen unmöglich.

Informieren Sie sich daher vor Abschluss eines Bausparvertrags über die aktuelle Wartezeit bis zur Zuteilung, und betrachten Sie diese Spanne als ein wichtiges Kriterium für Ihre Beurteilung der verschiedenen Angebote.

Und je schneller die Tilgung Ihres Darlehens erfolgt, desto eher werden Sie bei dieser Investition durch die Vermietung und Verpachtung Ihrer Immobilie „schwarze Zahlen“ schreiben und dafür steuerlich zur Kasse gebeten werden.

Mehr zum Thema: Bausparvertrag auf dem Prüfstand

18. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.