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Wie hoch ist der neue Rundfunkbeitrag?

Der an die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zu zahlende Rundfunkbeitrag wird von Verbrauchern häufig als lästig und überflüssig empfunden und die Stimmen zur Abschaffung dieser Gebühren werden immer lauter. Bis zum 31. Dezember 2012 wurde die Rundfunkgebühr noch pro Gerät erhoben, seit dem 01. Januar 2013 gilt der Beitrag pro Wohnung.

Durch den Rundfunkbeitrag werden die öffentlich-rechtlichen TV- und Hörfunk-Anstalten finanziert, was aber mit der alten GEZ ins Wanken geraten war, da nicht jeder Haushalt all seine Geräte angegeben hat.

Mit dem Betrag, der pauschal pro Wohnung erhoben wird, soll die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender sichergestellt werden. Zum 01. April 2015 wurde der Rundfunkbeitrag gesenkt und zwar um 0,48 €.


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Möglicher Spielraum für weitere Senkungen des Rundfunkbeitrags

Vor dem 01. April 2015 lag der Rundfunkbeitrag, den jeder Haushalt in Deutschland zu zahlen hat, bei 17,98 €. Mit der Senkung der Gebühr liegt der Beitrag seit diesem Datum bei 17,50 €. Für Personen, die vorher mehrere Geräte angemeldet hatten, birgt die Umstellung seit Januar 2013 eine finanzielle Erleichterung. Wer aber nur ein Radio oder ein Fernsehgerät angemeldet hatte, zahlt seit 2013 mit dem Beitrag pro Haushalt in der Regel drauf.

Ursprünglich sollte der Rundfunkbeitrag zum 01. April 2015 sogar um 0,73 € gesenkt werden, da die öffentlich-rechtlichen Sender Milliardeneinnahmen verzeichnen. Um Spielraum für Nachbesserungen zu haben, entschieden sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer aber erst einmal für die Senkung um 0,48 €.

Wer auf Sozialleistungen angewiesen ist, kann sich von der GEZ-Gebühr befreien lassen

Für einige Personengruppen gibt es Ausnahmeregelungen was den Rundfunkbeitrag angeht, sie zahlen nur einen reduzierten oder gar keinen Beitrag. 5,83 € müssen Menschen mit einer Behinderung pro Monat nur bezahlen, sie fallen unter die ermäßigte Beitragspflicht. Für sozial schwache Personen, also zum Beispiel Hartz IV-Empfänger, ist auf Antrag hin eine Befreiung von der Beitragszahlung möglich.

Sowohl Familien mit Kindern als auch Wohnungs- und nichteheliche Lebensgemeinschaften werden gemeinschaftlich erfasst – hier wird nur ein Rundfunkbeitrag fällig. Personen, die eine Zweitwohnung haben, müssen den Rundfunkbeitrag doppelt bezahlen – einmal für jeden Wohnsitz, was eine Belastung von 35 € pro Monat bedeutet.

Prüfen Sie Ihre letzte Abrechnung

Falls ein Haushalt noch nicht mit der neuen Regelung erfasst ist, die nun schon seit Januar 2013 gilt, sollten sich die Bewohner unbedingt bei der GEZ melden. Werden immer noch mehrere Geräte statt ein einheitlicher Betrag für die Wohnung gezahlt, ist die Berechnung falsch.

Auch Personen, die frisch zusammenziehen und noch an unterschiedlichen Orten gemeldet sind, sollten so schnell wie möglich dafür sorgen, dass sie für den Rundfunkbeitrag nicht doppelt zur Kasse gebeten werden.

Die Reduzierung des Beitrags um monatlich 0,48 € bedeutet eine finanzielle Erleichterung von 5,76 € pro Jahr. Von den meisten Verbrauchern wird diese geringe Senkung spöttisch aufgefasst und eine Abschaffung des Rundfunkbeitrags gefordert. Dies ist allerdings zumindest im Jahr 2015 nicht in Sicht.

10. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.