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Wie ich mein Geld ins Ausland überweisen kann

Zunächst ist natürlich wichtig sich darüber klar zu werden, wohin das Geld überwiesen werden soll.

Allgemein gilt zu sagen, dass es auf binneneuropäischem Wege kostengünstiger und weniger aufwendig ist Geld ins Ausland zu überweisen.

Steht das Zielland fest, muss zudem entschieden werden ob der Transfer über den „klassischen“ Weg per Bank laufen – oder ob eine Agenturdienstleistung dafür herhalten soll.

Der europäische Standardweg: Die Sepa-Überweisung

Die naheliegendste Variante für eine binneneuropäische Geldbewegung ist hierbei die sogenannte Sepa-Überweisung.

Soll das Geld also etwa nach Spanien oder Italien bewegt werden macht diese Variante Sinn.

Die Höchstgrenze liegt bei 50.000 Euro. Zudem ist zu beachten, dass der Transfer in Euro erfolgt.

Voraussetzung für die Sepa-Überweisung ist, dass das Zielland entweder ein Euro-Land, oder zumindest Teil des europäischen Wirtschaftsraumes ist.

Ist dies der Fall, so ist gesetzt, dass die ausführende Bank die Dienstleistung genauso behandeln muss wie eine Inlandsüberweisung.

Auf dem Weg dieser Standardüberweisung ist es daher meist kostenfrei Geld ins Ausland zu überweisen, da gleiches für den inländischen Geldtransfer gilt.


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Der Rückgriff auf die SEPA-Überweisung sollte daher geprüft werden.

Geld ins außereuropäische Ausland überweisen

Will man das Geld ins außereuropäische Ausland oder in eine Fremdwährung außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes überweisen, so fällt die Möglichkeit der kostengünstigen Sepa-Überweisung leider weg.

Dann wird der Rückgriff auf eine herkömmliche Auslandsüberweisung notwendig. Deren Kosten schwanken, wobei das Bestimmungsland dafür nicht unwesentlich ist.

Dabei gibt es drei Möglichkeiten, die Überweisungsgebühren zwischen Geldsender und -empfänger aufzuteilen.

Entweder trägt der Empfänger die Kosten (Ben-Lösung), diese werden zwischen beiden aufgeteilt Share-Lösung) oder der Sender kommt dafür auf (OUR-Zahlung).

Welche Variante angeboten wird ist von Bank zu Bank unterschiedlich, ebenso wie die Kosten.

Sind Gebühren und Zahlungsmodalität geklärt ist es wichtig Kenntnis über die sogenannte IBAN und BIC zu haben. IBAN ist die internationale Bankkontennummer, BIC die internationale Bankleitzahl.

Beide müssen bei Auslandsüberweisungen stets angegeben werden damit das ausführende Geldinstitut weiß wohin die Reise geht.

Bevor es also möglich ist, das Geld ins interkontinentale Ausland zu überweisen müssen beide Nummern bei den Banken in Erfahrung gebracht werden.

Der teure Expressweg: Geldtransfer über Agenturen

Wesentlich unkomplizierter kann da ein Geldtransfer über eine Agentur wie Western Union sein.

Der Überweisende zahlt hierbei in einer der Agenturfiliale den entsprechenden Betrag ein und erhält im Gegenzug einen Code, den er dem Empfänger zukommen lässt.

Dieser kann daraufhin in einer Filiale am Empfangsort unter Vorlage dieses Codes das Geld bequem in bar abholen.

Der Vorteil dieser Dienstleistung ist, dass man je nach Anbieter weder ein Giro-Konto und teilweise nicht mal ein Ausweisdokument benötigt, sofern man den PIN vortragen kann.

Zudem ist das Geld in schnellster Zeit verfügbar, während herkömmliche Auslandsüberweisungen einige Tage in Anspruch nehmen können.

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass sich die Dienstleister diesen Service mitunter mit saftigen Gebühren vergüten lassen.

Eine Kosten-Nutzen Abwägung tut also Not, je nachdem wie dringend das Geld von A nach B gelangen muss.

Wenn es konkret wird kann es sehr sinnvoll sein, sich auf einer Vergleichsseite schlau zu machen. Empfehlenswert ist da beispielsweise die Seite www.geldtransfair.de.

2. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.