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Warren Buffett: Wie er reich geworden ist

Warren Buffett gehört seit Jahren zu den reichsten Menschen der Welt.

Im Jahr 2012 belegte er in der Forbes-Liste der reichsten Menschen den dritten Rang hinter Carlos Slim Helú und Bill Gates.

Sein Privatvermögen wird auf rund 44 Milliarden US-Dollar geschätzt. Trotz dieses Reichtums lebt Warren Buffett immer noch in dem Haus, das er vor mehr als einem halben Jahrhundert gekauft hat.

Diese Bodenständigkeit gilt als Teil seines Erfolgsrezeptes. Um zu verstehen, wie Warren Buffett reich geworden ist, muss man zunächst seinen Werdegang und seine Strategien betrachten.

Die frühen Jahre des Warren Buffett

Es wird berichtet, dass Warren Buffett bereits 1936, im Alter von 6 Jahren, sein erstes Geld verdiente.

Er soll Coca-Cola in Sixpacks angekauft und als Einzelflaschen gewinnbringend weiterverkauft haben.

Später soll er Geld verdient haben, indem er gebrauchte Golfbälle sammeln ließ und wieder verkaufte, Zeitungen austrug und Flipperautomaten vermietete.

Seinen ersten Kontakt mit Aktien hatte Buffett im Alter von 11 Jahren. Er erwarb 3 Vorzugsaktien des Unternehmens Cities Service, die er nach einem zwischenzeitlichen Tief gewinnbringend verkaufte.


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Noch vor seinem 18. Geburtstag kaufte er eine Farm, welche er verpachtete und gemeinsam mit Freunden einen Rolls-Royce, den er vermietete.

Diese Tätigkeiten brachten ihm zwar noch keinen finanziellen Reichtum ein, es deutete sich jedoch an, über welch ausgeprägten Geschäftssinn Warren Buffett bereits in jungen Jahren verfügte.

Warren Buffetts Ausbildung und erste Unternehmensgründung

Nachdem Warren Buffett an der Wharton School und an der University of Nebraska studiert hatte, machte er 1951 seinen Abschluss an der Columbia University.

Einer seiner dortigen Dozenten war Investmentguru Benjamin Graham, welcher als Vater der fundamentalen Wertpapieranalyse gilt. 1954 begann Buffett schließlich, in Grahams Brokerunternehmen als Wertpapieranalyst zu arbeiten.

1956 gründete Warren Buffett die Buffett Partnership. Freunde und Verwandte steuerten 105.000 US-Dollar bei, Buffett selbst begnügte sich mit einer symbolischen Einzahlung von 100 US$.

Nachdem Warren Buffett bereits 1962 damit begonnen hatte, für seine Partnership Anteile an der Textilfirma Berkshire Hathaway zu erstehen, konnte er 1965 die vollständige Kontrolle über das Unternehmen erlangen.

1969 löste er seine Partnership auf. Ihr Kapital betrug zu diesem Zeitpunkt rund 105 Millionen US-Dollar.

Man kann sagen, dass Warren Buffett mit dieser Partnership reich geworden ist. Es wird geschätzt, dass sein Vermögen zu Beginn der Partnership bei 100.000 US$ lag, 1959 bereits bei 400.000 US$.

Buffett konzentrierte sich nun vornehmlich auf Berkshire Hathaway und strukturierte das Unternehmen zu einer Holdinggesellschaft mit Schwerpunkt auf das Versicherungsgeschäft um.

Seit der Übernahme der Berkshire Hathaway ist es Buffett gelungen, durch geschickte Investitionen eine jährliche Rendite von im Schnitt über 20% zu erzielen.

Warren Buffetts Anlagestrategien

Um die Frage beantworten zu können, auf welche Weise Warren Buffett nun genau reich geworden ist, muss man seine Anlagestrategien etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Einige Grundsätze beherrschen sein Vorgehen. So muss er das Geschäftsmodell der Unternehmen, auf die er setzt, verstehen. Dies ist beispielsweise bei technologisch ausgerichteten Unternehmen zumeist nicht der Fall, so dass er in diese kaum investiert.

Zudem ist häufig vom inneren Wert einer Aktie die Rede. Dieser kann und sollte vom tatsächlichen Aktienkurs abweichen. Es heißt also: Aktien eines Unternehmens guter Qualität zu einem günstigen Preis kaufen.

Auch sollten Unternehmen ihre Stärke unter Beweis gestellt haben. Marktführer, deren Gewinne über Jahre hinweg stetig gestiegen sind, gelten generell als attraktiv.

Buffett empfiehlt zudem, Investments zu konzentrieren. Von ihm stammt das Zitat: „Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen.“

Es gilt also, Unternehmen gut zu kennen, um zu wissen, dass sich eine Investition lohnt.

28. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.