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Candlestick Formationen: Wie man sie erkennen kann

Wenn man sich den Chart eines Wertpapiers mit Hilfe der Candlestick Formationen anschaut, so lässt sich im ersten Moment wenig Sinnvolles darin erkennen.

Allerdings werden in der technischen Analyse verschiedene „Kerzen“ als Einstiegs- oder Ausstiegssignal interpretiert.

Candlestick Formationen: Anzeichen für einen zukünftig wechselnden Kurs erkennen

Die Candlestick-Formationen sind eine ausgezeichnete Hilfe, um die Stimmungen (langfristig oder sehr kurzfristig) an den Märkten zu erkennen und entsprechende Voraussagen über zukünftige Kursrichtungen zu treffen.

In der Literatur der technischen Analyse existiert eine Vielzahl solcher Formationen. Die gängigsten und wichtigsten werden nun vorgestellt.

Das Auftreten eines „Hammers“ wird trendabschwächend gewertet und signalisiert oft einen Umkehrbereich – hier bei einem Abwärtstrend.

Die Länge des Dochtes kann für die „Kraft“ des Trendwechsels herangezogen werden.

Der sogenannte „Hanging Man“ ist das Gegenstück zum Hammer und kann als Kehrtwende eines bestehenden Aufwärtstrends interpretiert werden. Ebenfalls gilt es hier, die Länge des Dochts zu beachten.


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Beide Chartformationen existieren darüber hinaus in noch stärkeren Ausprägungen:

Der „Inverted Hammer“ eröffnet im Regelfall mit einem kleinen Gap zum Vortagesschlusskurs.

Dabei sollte der Kerzendocht eine deutliche Länge nach oben aufweisen. Entscheidend ist hier auch die folgende Kerze. Diese kräftige „grüne“ Kerze bestätigt den Trendwechsel.

Ebenfalls mit einem Eröffnungsgap zum Vortagesschlusskurs stellt sich der „Shooting Star“ dar.

Die Bewegung der Kerze zeigt, dass der Markt den starken Anstieg nicht halten kann. Sollte hierauf eine lange „rote“ Kerze folgen, so wird die Abwärtsbewegung bekräftigt.

Candlestick-Formationen: Anwendung im täglichen Trading

Das Erkennen von Candlestick-Formationen kann in sämtlichen Märkten erfolgen. Ob es sich um den Goldkurs, den Ölpreis, das EUR/USD-Währungspaar oder einen Index handelt, spielt hierbei eine untergeordnete Rolle.

Die Suche nach geeigneten und für das eigene Trading relevanten Formationen wird anfangs noch etwas schwierig sein und nicht immer zum Erfolg führen.

Doch nach genügend Übung im Chart entwickelt sich nach einiger Zeit ein gutes Gefühl für hilfreiche Formationen.

Mehr dazu: Trading Systeme – Mit welchem System zum Gewinn?

Candlestick-Formationen erkennen und ihre Zuverlässigkeit einschätzen

Die Frage nach der Anwendbarkeit solcher Formationen stellt sich seit Beginn der technischen Analyse.

Bei der Nutzung der von uns erklärten Chartformationen sollte immer auch der Zeithorizont des angezeigten Charts berücksichtigt werden.

Wenn Sie den Chart auf 10-Sekunden-Basis betrachten, wird ein „Hammer“ nicht zwingend eine Trendwende für einen längeren Zeitraum einleiten, sondern vielleicht nur für die nächsten Bewegungen.

Verläuft er auf Tagesbasis (so auch die Erläuterung zum „Inverted Hammer“ oder „Shooting Star“), so ist die Aussagekraft schon größer, da hier viele Trades mit in die Bildung der Kerzen einfließen.

Diese können dann auf einer größeren Grundlage betrachtet und als Einstiegs- oder Ausstiegssigal herangezogen werden.

Mehr zum Thema: Chartformationen: Alle Artikel im Überblick

16. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.