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Rendite: Wie lange muss ich eine Anleihe halten?

Anleihen sind für viele Investoren das Mittel der Wahl, wenn es um sichere Renditen geht.

Doch oft stellt sich die Frage: Wie lange muss ich eine Anleihe halten, um das Maximum herauszuholen?

Anleihen halten – je nach Laufzeit

Grundsätzlich ist es so, dass Sie als Anleger selbst bestimmen, wie lange Sie eine bestimmte Anleihen halten wollen.

Zur richtigen Entscheidung sind allerdings ein paar wichtige Dinge zu beachten:

Zunächst einmal verfügt jede Anleihe über eine gewisse eigene Laufzeit, die beim Kauf des Wertpapiers auch vorher angegeben wird.

An den Märkten sind sowohl kurzfristige als auch mittel- bis langfristige Anleihen verfügbar.

Erstere verfügen im Durchschnitt über eine Laufzeit von unter zwei Jahren.

Bei Letzteren liegt sie ab 2 über 10 bis hin zu 32 Jahren, wie zum Beispiel bei einigen langfristigen Staatsanleihen.


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Rendite aus Anleihen: So geht’s

Die Funktionsweise ist nun wie folgt: Dadurch, dass Sie dem jeweilige Emittenten Geld für diesen festgelegten Zeitraum überlassen, werden Ihnen Zinsen ausgezahlt.

Meist sind es laufende Zinsausschüttungen. Erfolgt nur eine Ausschüttung am Ende der Laufzeit, handelt es sich um so genannte Null-Kupon-Anleihen oder Zero-Bonds.

Und am Ende der Laufzeit erhalten Sie natürlich auch den vollständigen Investitionsbetrag zurück.

Die Zinsen innerhalb der Laufzeit können sich aber nun verändern, denn sie unterliegen den normalen Schwankungen der Wirtschaft und des allgemeinen Zinsniveaus.

Wenn Sie Ihre Anleihen vor Ablauf der Laufzeit veräußern, kommt es also auf den jeweiligen Kurs an. Ist dieser gerade schlecht, machen Sie durch den Verkauf Verlust.

Zur besseren Bewertbarkeit notieren Anleihen in Form einer prozentualen Angabe.

Sie gibt an, wie viel Prozent des Nennwertes momentan zu zahlen wären, um die Anleihe zu erwerben.

Und natürlich auch, wie viel Sie bekommen, wenn sie sie vorzeitig – also vor Ende der Laufzeit – verkaufen.

Sinkt die Nachfrage oder gibt es Gerüchte um finanzielle Schwächen eines Emittenten, dann sinkt der Anleihenkurs unter 100%.

Das wäre ein günstiger Zeitpunkt, dieses Papier zu kaufen, vorausgesetzt es ist zu erwarten, dass die Gerüchte nicht stimmen bzw. sich der Kurs wieder nach oben korrigiert.

Wichtig ist vor allem, dass kein kompletter Bankrott eintritt, denn in dem Fall kann der Herausgeber der Anleihen die Nennwerte auch zum Schluss nicht zurückzahlen.

Mehr dazu: Zero Bonds – Exoten im Anlagebereich

Der Fälligkeitstermin als Orientierungshilfe

Aber zurück zur Frage, wie lange Sie eine Anleihe halten müssen, um sichere Gewinne zu machen.

Am risikolostesten fährt man im Normalfall, wenn man Anleihen bis zum Fälligkeitstermin behält.

Der Vorteil: die zwischenzeitlichen Kurs- und Zinsschwankungen können Ihnen dann egal sein, denn am Ende der Laufzeit muss 100% des Nennwertes zurückgezahlt werden.

Die Frage ist dann nur, ob dich in der Zwischenzeit erwirtschafteten Zinsen die Investition rechtfertigen.

16. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.