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Wie liest man eine Bilanz richtig? – Eine Einführung

Die Bilanzsumme allein, gibt Ihnen wenige Informationen darüber, wie ein Unternehmen tatsächlich dasteht.

Die drei Säulen Liquidität, Rentabilität und Stabilität sind wichtig, um sich für oder gegen eine Investment zu entscheiden. Wie Sie diese Kennzahlen mit Hilfe der Bilanz berechnen, lesen Sie hier.

Wie liest man eine Bilanz richtig? – Mit den richtigen Kennzahlen!

Eine hohe Bilanzsumme sagt nichts darüber aus, wie liquide, also kurzfristig zahlungsfähig, ein Unternehmen ist.

Genauso wenig erfahren Sie über die Rentabilität, also wie gewinnorientiert gearbeitet wird. Doch gerade das ist für Sie als Anleger besonders wichtig. Schließlich möchten Sie ja mit Ihrem Investment auch Gewinne erzielen.

Gerade für sicherheitsorientierte Anleger spielt zudem der Wert der Stabilität eines Unternehmens eine bedeutende Rolle.

Liquidität, Rentabilität und Stabilität –  so lesen Sie Bilanzen richtig!

Mit den Werten, die Ihnen die Bilanz liefert, können Sie Kennzahlen errechnen, um eine Aussage über die drei Säulen Liquidität, Rentabilität und Stabilität des Unternehmens machen zu können.

1. Säule: Liquidität

Die Liquidität macht eine Aussage darüber, ob ein Unternehmen in der Lage ist, alle laufenden Rechnungen mit den direkt verfügbaren Mitteln zu zahlen.


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Eine Kennzahl die für Sie eine klare Aussage über die Liquidität macht, ist der Cashflow. Der Cashflow macht eine Aussage darüber, wie gesund das Unternehmen dasteht.

Denn er ist eine Messgröße dafür, ob das Unternehmen im Laufe des Umsatzprozesses über die nötigen finanziellen Mittel verfügt.

Konkret: Erwirtschaftet das Unternehmen so viel, wie es auf der anderen Seite an Kosten für den Produktionsprozess tragen muss?

Beim Cashflow geht es rein um den betrieblichen Ablauf. Erträge aus Vermietung und Verpachtung finden beispielsweise keine Beachtung.

2. Säule: Rentabilität

Wie rentabel oder auch gewinnorientiert ein Unternehmen arbeitet, können Sie an seiner Rentabilität messen.

Dazu lässt sich über die Bilanz die Eigenkapitalrentabilität, Gesamtrentabilität und die Umsatzrentabilität errechnen, die sich prozentual in Renditen ausdrücken.

Die Eigenkapitalrendite macht eine Aussage darüber, wie viel Prozent des Gewinns auf das investierte Eigenkapital anfällt. Für Eigentümer ist die Eigenkapitalrendite von großer Bedeutung. Je höher sie ist, desto besser wird das Unternehmen für Investoren bewertet.

Über die Gesamtkapitalrendite wird die Rendite der Fremd- und Eigenkapitalgeber berechnet. Denn diese setzt den Gewinn mit dem gesamten Kapitaleinsatz ins Verhältnis. Fremdkapitalzinsen schmälern den Gewinn.

Über die Umsatzrendite lässt sich errechnen, wie effizient ein Unternehmen wirtschaftet. Sie gibt das Verhältnis zwischen Gewinn und Umsatz wieder. Die Umsatzrendite können Sie beispielsweise mit der Konkurrenz der Branche vergleichen, um sich ein besseres Bild über das Unternehmen zu machen.

3. Säule: Stabilität

Gerade in Krisenzeiten ist die Stabilität eines Unternehmens nicht zu verachten. Sie macht eine Aussage darüber, ob ein Unternehmen in der Lage ist, trotz unvorhergesehener Ereignisse liquide zu bleiben und rentabel zu arbeiten.

Auskunft über die Stabilität gibt die Eigenkapitalquote. Sie setzt das Eigenkapital ins Verhältnis mit dem Gesamtkapital des Unternehmens.

Ein Unternehmen mit einer sehr geringen Eigenkapitalquote hat gleichzeitig sehr viele Kredite aufnehmen müssen. Damit besteht eine hohe Abhängigkeit zu Banken.

12. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.