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Wie sicher sind Dax-Zertifikate?

DAX-Zertifikate bilden die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) im Verhältnis von 1:1 ab. Das heißt, die Veränderungen beim Index-Stand (Punkte) hat eine im Verhältnis gleich hohe Veränderung des Zertifikatwertes zur Folge.

Der Vorteil eines DAX-Zertifikats liegt auf der Hand. Der Anleger muss sich nicht mit einzelnen Aktien auseinandersetzen, sondern partizipiert an der Entwicklung der 30 Standardwerte, die im DAX zusammengefasst sind.

Die Laufzeit beträgt bei einem DAX-Zertifikat meist mehrere Jahre, in der Regel erfolgen keine Dividenden- oder andersartige Zahlungen. Das Bezugsverhältnis bei einem DAX-Zertifikat liegt meist bei 1:100. Steht der DAX zum Beispiel bei 6.700 Punkten ist das DAX-Zertifikat 67 Euro wert.

Mehr zum Thema: Der DAX: Entscheidender Index für Deutschland

Vorteile eines DAX-Zertifikats

Mit einem DAX-Zertifikat lassen sich ansehnliche Renditen erwirtschaften. Dazu reicht ein Blick auf die Performance des DAX seit seiner Entstehung im Jahr 1988.


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In den letzten 30 Jahren kann der DAX im Schnitt eine jährliche Rendite von 12,9 Prozent (Quelle: Deutsches Aktieninstitut) vorweisen, während es Lebensversicherungen nur auf eine Rendite von 6,5 Prozent bringen.

Bei Immobilien sind es sogar noch weniger. Legt man einen Zinssatz von 12,9 Prozent zu Grunde, würde sich das eingesetzte Vermögen in etwa alle sechs Jahre verdoppeln.

Ein weiterer Vorteil eines DAX-Zertifikats liegt in den geringen Mindestsummen, die investiert werden müssen. Anders als bei einem Fonds zahlt der Anleger keinen Ausgabeaufschlag und keine Verwaltungsgebühren.

Ein weiterer Vorteil ist ein Qualitätsmerkmal, dass der DAX standardmäßig mit sich bringt. Nur gute und erfolgreiche Firmen steigen in den DAX-Index auf, schlechte Firmen mit niedriger Marktkapitalisierung fallen in der Regel sehr schnell aus dem Index heraus. Der DAX ist damit ein quasi kostenlos gemanagter Fonds.

Daneben kann der Anleger auch auf einen fallenden DAX setzen. Hierfür stehen verschiedene Indexzertifikate (Reverse, Bear oder Short-Zertifikate) zur Verfügung, die zulegen, wenn der DAX fällt.

Risiken bei DAX-Zertifikaten

Bei DAX-Zertifikaten handelt es sich zunächst rein rechtlich um Schuldverschreibungen. Geht die emittierende Bank Bankrott, ist das Geld weg, da Zertifikate grundsätzlich nicht dem Einlagensicherungsfonds unterliegen.

Der Anleger sollte also auf die Bonität des Emissionshauses achten. Im Idealfall sollte der Anleger DAX-Zertifikate also bei einer Großbank kaufen.

Wie bei allen anderen Wertpapieren auch, trägt der Anleger das Risiko von Kursschwankungen. Fällt der DAX, fällt auch der Wert des DAX-Zertifikats. Der Anleger sollte daher das gesamtwirtschaftliche Umfeld beachten.

DAX-Konzerne erwirtschaften meist mehr als 30 Prozent ihrer Umsätze in Europa. Kommt es beispielsweise aufgrund einer Finanz- und Schuldenkrise zu einem Konjunktureinbruch in Europa, werden auch die großen DAX-Konzerne unmittelbar betroffen sein.

Zudem benötigt der Anleger die Berechtigung, Aktien handeln zu dürfen. Hierfür ist eine Einstufung in eine bestimmte Risikoklasse erforderlich. Daher sollte sich der Anleger im Vorfeld bei seiner Bank erkundigen.

15. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.