MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Wie Sie mit Fonds Ihre Rente aufbessern

Als Norbert Blüm, der ehemalige Minister für Arbeit und Soziales, vor vielen Jahren mit markigen Worten die „Sicherheit“ der Rente proklamierte, war vielen bereits klar, dass da etwas nicht stimmte.

Denn nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels (der Altersdurchschnitt der Menschen erhöht sich ständig), können die Renten mit den steigenden Lebenshaltungskosten nicht ganz mithalten.

In Deutschland nimmt der Anteil der von Altersarmut betroffenen Menschen fortwährend zu. Inzwischen ist etwa jeder 7. hiervon betroffen. Eine Möglichkeit – zumindest für Vermögende-, das Altersruhegeld aufzubessern, ist ein Auszahlungsplan.

Der Auszahlungsplan – finanzieller Rückhalt im Alter

Mit einem Auszahlplan wandeln Anleger Ihr Fondsvermögen oder ein Sparguthaben in regelmäßige Zahlungen um. So wird das angelegte Vermögen inklusive Kursgewinne und Zinsen monatlich oder vierteljährlich ausgezahlt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Bei der Höhe der Rückzahlung eines Auszahlplans kommt es auf das angelegte Kapital, auf die Kursgewinne sowie die Verzinsung, die Dauer der Auszahlungen und darauf an, ob das Vermögen aufgebraucht werden soll oder nicht. In aller Regel fallen bei einem Auszahlplan keine Gebühren an. Die Kosten entstehen, wenn das Geld etwa in einen Fonds investiert wird.

Vor dem Kauf von Finanzprodukten sollten Anleger in jedem Fall diesen Aspekten besondere Aufmerksamkeit schenken. Denn die Gebühren wie z.B. der Ausgabeaufschlag beeinflussen die Höhe der Auszahlungsbeträge des jeweiligen Auszahlungsplans. Die wichtigsten Varianten des Auszahlungsplans sind der Bankauszahlungsplan und der Fonds-Entnahmeplan.

Der Bankauszahlungsplan

Hierbei vereinbaren Sparer mit ihrer Bank eine regelmäßige monatliche Auszahlrate bei einer festen Verzinsung des Guthabens. Bankauszahlungspläne gelten als wenig flexibel, da die vereinbarten Laufzeiten normalerweise eingehalten werden müssen.

Der Fonds-Entnahmeplan

Bei einem Fonds-Entnahmeplan werden regelmäßig Fondsanteile verkauft und die dabei erzielten Erlöse an den Anleger ausgezahlt. Hierbei kann es sich um so unterschiedliche Finanzprodukte wie Aktien-, Anleihe- oder Offene Immobilienfonds handeln.

Die Vorteile von Fonds-Entnahmeplänen sind die große Streuung (Diversifikation) der Finanzprodukte, ihre hohe Flexibilität (weitere Zu- und Auszahlungen oder die Auflösung des Depots möglich) sowie die Aussicht auf verhältnismäßig hohe Renditen.

Beispiele für einen Auszahlungsplan

Bei den Beispielen für einen Auszahlungsplan bleiben etwaige steuerliche Auswirkungen unberücksichtigt. Auch Erträge aus Auszahlungsplänen unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer.

Beispiel 1: Bei einem Entnahmeplan, bei dem das Kapital aufgebraucht werden soll, beläuft sich das Vermögen auf 100.000 €. Bei einer Verzinsung von 5 % ergibt sich über einen Zeitraum von 10 Jahren eine monatliche Auszahlung von 1.050,75 €.

Beispiel 2: Bei einem Entnahmeplan, bei dem das Kapital nicht aufgebraucht werden soll, beläuft sich das Vermögen auf ebenfalls 100.000 €. Bei einer Verzinsung von 5 % ergibt sich eine unbefristete monatliche Auszahlung von 405,68 €. Da das Kapital nicht aufgebraucht wird, kann es z.B. im Sterbefall des Anlegers vererbt werden.

Ob Anleger zu einem Auszahlungsplan mit oder ohne Kapitalverbrauch greifen, kommt auf die persönliche Situation des einzelnen an. In jedem Fall dienen sie der finanziellen Unterstützung im Ruhestand.

14. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.