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Wie viel darf ein Rentner dazuverdienen

Während es einige Menschen gar nicht erwarten können, endlich in den Ruhestand zu gehen, arbeiten andere auch im Rentenalter weiter. Über 350.000 Deutsche tun dies momentan. Einige, weil es Spaß macht, andere, um ihre Pension aufzubessern. Grundsätzlich steht es jedem Rentner frei, einen Nebenjob zu haben.

Als Rentner sich etwas dazuverdienen, ist als grundsätzlich möglich. Jedoch sollten sie auf Besonderheiten achten. Frührentner müssen sich allerdings nach strengen Einkommensgrenzen richten. Ihnen kann die Rente massiv gekürzt oder sogar gestrichen werden. Da stellt sich doch die Frage: Wie viel darf ein Rentner dazuevrdienen.

Ein Rentner kann unbegrenzt dazuverdienen

Grundsätzlich steht es jedem Rentner frei, einen Nebenjob zu haben. Rentner, die das gesetzliche Rentenalter, das derzeit bei 65 Jahren liegt, erreicht haben, dürfen mit ihrem Nebenjob unbegrenzt dazuverdienen.

Dabei werden keine Beiträge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung abgezogen. Abhängig von der Lohnhöhe können allerdings Steuern anfallen.

Das gilt nicht für Frührentner

Bei Frührentnern gibt es Grenzen: Sie dürfen nur 400 Euro im Monat zu ihrer Rente dazuverdienen, wobei der Lohn bis zu zweimal im Jahr auch 800 Euro betragen darf. Wird mehr verdient, besteht nur noch Anspruch auf eine Teilrente.


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Das heißt jedoch nicht, dass alles von der Frührente abgezogen wird, das die 400 Euro monatlich übersteigt. Die Rente wird, abhängig vom Lohn, um ein Drittel, die Hälfte oder zwei Drittel gekürzt oder sogar komplett gestrichen. Das ist auch der Fall, wenn die Verdienstgrenze nur knapp überschritten wird.

Ein Euro zu viel kann die Rente kosten

Daher sollte genau kalkuliert werden, denn im Extremfall kann nur ein Euro zu viel Verdienst ein Drittel der Rente kosten.

Auf alle Löhne über 400 Euro sind Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge fällig, es erhöht sich aber auch der spätere Anspruch auf Altersrente.

In jedem Fall sollte ein Nebenjob der Rentenkasse mitgeteilt werden. Das ist deshalb sinnvoll, weil die Rentenversicherung über die jeweiligen Einkommensgrenzen Klarheit schaffen kann.

Diese richten sich nach dem früheren Lohn und müssen für jeden Fall gesondert berechnet werden. Bei regulären Arbeiten bekommt die Rentenversicherung ohnehin eine Mitteilung über den Lohn vom Arbeitgeber.

2. Oktober 2009

Von: Tino Hahn. Über den Autor