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Wie viel Gold im Depot ist sinnvoll?

Gold gilt vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als sicherer Hafen.

Zudem sind auch die Fremdkapitalkosten in den USA und im Euro-Raum so niedrig wie nie zuvor, wodurch die Attraktivität von Gold als Anlageinstrument steigt.

Wie viel Gold im Depot ist ratsam – das sagen Finanzexperten

Für den Anleger stellt sich die Frage, wie viel Gold im Depot sinnvoll ist? Finanzexperten empfehlen häufig einen Goldanteil zwischen 10 und 15 % im Depot.

Für Privatanleger gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, in Gold zu investieren. Zum einen können Goldbarren erworben und eingelagert werden, zum anderen kann sich der Anleger Münzen kaufen.

Auch in Fonds, die in das gelbe Edelmetall investieren, kommen als Anlage in Frage. Daneben bieten sich Zertifikate und Minen-Aktien als Investment an, diese sind jedoch eher für den spekulativ orientierten Anleger geeignet.

Der Vorteil von Münzen und Barren liegt auf der Hand. Jederzeit hat der Anleger Zugriff auf das Metall und kann dieses auch jederzeit verkaufen.


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Beim Münzkauf besteht das Problem, dass das Aufgeld höher sein kann als der reine Goldwert, wenn es sich um sehr kleine Münzen handelt. Nachteilig wirkt sich auch die hohe Differenz zwischen An- und Verkaufspreis aus.

Mehr dazu: Goldmünzen-Verkauf bricht ein – nur ein kurzfristiger Trend

Experten empfehlen Goldmünzen aus Feingold (Krügerrand, Maple Leaf, Wiener Philharmoniker) mit möglichst reinem Goldgehalt (99 %). Damit ist garantiert, dass der Anleger keine Billig-Legierungen mit geringem Goldanteil erhält.

Gold-Zertifikate, Gold-Fonds und Minen-Aktien

Immer mehr Anleger entscheiden sich für Investments in Gold-Fonds und Gold-Zertifikate. Nicht ohne Grund: Der Erwerb von Gold-Zertifikaten ist günstig, denn Lagerkosten und Managementgebühren fallen hier keine an.

Beim Erwerb von Gold-Fonds überlässt der Anleger die Auswahl der Fonds-Zusammensetzung Profis, allerdings fallen hier Managementgebühren an.

Allerdings sollten sich Anleger bewusst sein, dass im Fall des Erwerbs von „Papier-Gold“ kein physisches Gold im Depot liegt. Sollten die Börsen einmal geschlossen sein, lassen sich die Papiere nicht mehr ohne weiteres verkaufen.

Bei Gold-Zertifikaten besteht zudem das Risiko, dass diese wertlos verfallen können, wenn der Emittent Konkurs geht.

Bei Minen-Aktien ist nicht garantiert, dass der Kurs der Aktie äquivalent mit dem Goldpreis steigt. Der Grund: Produktionskosten und die Produktivität der Mine beeinflussen die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Unternehmens.

Anleger, die sich Gold wegen Krisenabsicherung ins Depot legen wollen, sollten daher eher auf physisches Gold setzen.

Mehr dazu: Gold: Werterhaltung statt Renditeoptimierung

Die Möglichkeiten in Gold zu investieren, sind also vielfältig. Auch wenn Experten zu einem Anteil zwischen 10 und 15 Prozent raten – ob und wie viel Gold im Depot sein sollte, bleibt letztlich eine individuelle Überlegung und Entscheidung.

3. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands