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Wie viel Startkapital benötigen Sie für den Aktienhandel?

Wer sein Geld in Aktien investieren will, möchte natürlich auch wissen, ab welchem Betrag eine solche Geldanlage überhaupt Sinn macht.

Die Antworten, die Anleger auf diese Frage erhalten, sind unterschiedlich. Was nicht verwundert: In aller Regel haben Banken keinerlei Vorgaben beim  Mindestbetrag für die Eröffnung eines Wertpapier-Depots.

Rein theoretisch können auch beim Handel mit Aktien bereits Kleinstbeträge eingesetzt werden. Allerdings fallen sowohl bei der Eröffnung eines Depots als auch beim Kauf oder Verkauf am Aktienmarkt Kosten an, die ein sehr kleines Investment als wenig sinnvoll erscheinen lässt.

Beispielsweise fallen zurzeit in Deutschland bei einer Anlagesumme von 3.000 € in einem Wertpapier-Depot und bis zu 6 Trades (Käufen oder Verkäufen) zwischen etwa 65 und 200 € an. Beim genannten Investitionsbetrag können die jährlichen Kosten also mehr als 6 % ausmachen. Und die wollen erst einmal durch die Aktiengewinne erwirtschaftet werden.

Wie ein gut strukturiertes Depot aussehen sollte

Je mehr Anfangskapital zur Verfügung steht, je besser und je erfolgversprechender können auch Privatanleger an der Börse einsteigen. Auf keinen Fall sollte sich der künftige Aktienjongleur auf ein einziges Investment beschränken. Das Zauberwort heißt Diversifikation. Und das bedeutet: Wer sein Kapital streut, verringert das Verlustrisiko.


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Jede Position des Depots sollte mindestens 1.000 bis 2.000 € ausmachen. Im anderen Fall wären die fixen Kosten und Ordergebühren zu hoch, da sie dann die angestrebte Rendite unangemessen reduzieren. Für ein kleines, gut strukturiertes Wertpapierdepot bestehend aus 4 bis 6 unterschiedlichen Aktienpositionen sollte wenigstens ein Startkapital von 6.000 bis 12.000 € zur Verfügung stehen.

Was Sie bei der Geldanlage in Aktien unbedingt beachten sollten

Auch Privatanleger sollten für den Handel mit Aktien nur Geld verwenden, das Sie nicht – auch nicht mittel- oder langfristig – für andere Zwecke benötigen. In keinem Fall sollten sie besonders für den Einstieg am Aktienmarkt einen Kredit für die Wertpapier-Geschäfte aufnehmen.

Beim Handel mit Aktien besteht immer die Möglichkeit eines Totalverlusts. Dessen sollten sich Anleger immer bewusst sein. Der Verlust der eingesetzten Beträge sollte daher in jedem Fall verschmerzt werden können und keine Einschränkung der gewohnten Lebensweise des Investors bedeuten.

Auch wenn das Verlustrisiko bei Wertpapiergeschäften immer im Auge behalten werden sollte, hat sich die Geldanlage in Aktien oder Aktienfonds – gerade zu Zeiten minimaler Sparzinsen – als eine der erfolgversprechendsten Arten der Investition erwiesen.

Wer einige Aufmerksamkeit auf die Kosten legt und seinen zur Verfügung stehenden Betrag sinnvoll streut, kann auf diese Weise seine finanziellen Ziele erreichen. Denken Sie daran: Je mehr Kapital Sie in Aktien investieren, je näher kommen Sie der wirtschaftlichen Unabhängigkeit.

6. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.