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Manipulation von Aktienkursen: So läuft sie ab

Aktienkurse können auf vielfältige Art und Weise manipuliert werden.

Wie das genau passiert, ist allerdings nicht immer einfach zu durchschauen.

Zum Beispiel können absichtlich gestreute Falschmeldungen zu einem Unternehmen einen Kursverlauf gehörig durcheinanderwirbeln.

Wie werden Kurse im Einzelnen manipuliert, welche Mittel sind erlaubt und welche entbehren jeglicher gesetzlicher Grundlage?

Manipulation von Aktienkursen am Aktienmarkt: die Methoden

Die Manipulation von Aktienkursen kann nach mehreren Methoden erfolgen.

Falschmeldungen sind ein beliebtes Mittel, um Einfluss auf Aktienkurse zu nehmen.

Falsche Informationen über ein Unternehmen oder Gerüchte – zum Beispiel über anstehende Fusionen – führen nicht selten zu Empfehlungen und können so den Kurs wie gewünscht manipulieren.


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Auch fehlerhafte oder verspätet eingereichte Ad-hoc-Mitteilungen der Unternehmen können zu einer Beeinflussung des Aktienkurses führen. Inwieweit diese Form der Manipulation von Aktienkursen beabsichtigt wird, ist jedoch meist schwer einzuschätzen.

Ein anderes Beispiel für eine Kurseinwirkung sind die “Fake-Orders”. Bei dieser Methode werden höhere Kauf- oder Verkaufsaufträge ausgegeben, um direkten Einfluss auf den Kurs zu nehmen.

Kurse werden auch durch sogenanntes „Scalping“ manipuliert. Hierbei werden fast wertlose Aktien absichtlich „gepusht“, um sie dann mit großem Profit zu verkaufen.

Der zu erwartende Fall der Aktie sowie der damit einhergehende Verlust für andere Aktienanleger werden damit billigend in Kauf genommen.

Strafbarkeit von Kursmanipulation

Eine Kursmanipulation am Aktienmarkt ist prinzipiell strafbar. Jedoch ist die Beweisführung einer absichtlichen Kursmanipulation schwierig, da handfeste Beweise oft fehlen.

Denn allein der Verdacht der Manipulation von Aktienkursen reicht noch nicht zur Strafverfolgung. Zudem ist ein Kursverlauf von zahlreichen Indikatoren abhängig. Dies erhöht die Schwierigkeit, nachzuweisen, ob und wie Kurse manipuliert wurden.

Handelsaussetzung

Besteht der Verdacht der Kursmanipulation, hat jedoch die Börsenaufsicht ein Mittel zum direkten Eingreifen.

Um den ordnungsgemäßen Ablauf an der Börse weiterhin gewährleisten zu können, kann der Aktienhandel durch die Börsenaufsicht kurzweilig ausgesetzt werden.

Ein schnelles Handeln oder Widerlegen der Vorwürfe ist in diesem Falle vonseiten der im Verdacht stehenden Unternehmen zu erwarten.

Dieses Handeln dient dem Schutz der Anleger und anderen Börsenteilnehmern sowie der Aufrechterhaltung der Seriosität des Börsenhandels.

Beispiel: die SdK-Affäre

Ein Beispiel für eine strafbare Kursmanipulation ist der Börsenskandal um die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK).

Der Ex-Herausgeber eines Börsenbriefs sowie drei ehemalige hochrangige Funktionäre der SdK sollen Aktienkurse in 165 Fällen manipuliert und Insiderhandel betrieben haben. Durch Falschmeldungen an Aktienunternehmen wurde ein Millionengewinn erwirtschaftet.

Die Vorwürfe: Unter anderem wurden falsche, belastende Informationen über den Bezahldienstleister Wirecard gestreut, um dann auf den Fall der Aktie zu spekulieren.

Auch von positiven Falschmeldungen wurde profitiert („Scalping“). Fast wertlose Aktien wurden aufgewertet, um dann schnell gewinnbringend wieder verkauft zu werden.

Insbesondere die Verwicklung von  Funktionären der SdK sorgte für große Entrüstung. Die Aufgabe der SdK besteht schließlich gerade darin, Anleger zu schützen.


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28. September 2012

Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.