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Wie wird Rente ausgezahlt – so bekommt man im Alter sein Geld

Wenn man das Rentenalter erreicht hat und der Ruhestand in nächster Zeit bevorsteht, kommen oft Fragen nach der Art der Rentenauszahlung auf. Das ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema, und erst wenn man alle Antworten darauf weiß, kann man beruhigt in den Ruhestand starten.

Gesetzliche Rente

Erst einmal muss der Rentenbescheid bewilligt werden. Das ist keine Hürde im eigentlichen Sinn, sondern lediglich eine bürokratische Stufe auf dem Weg zur Auszahlung. Ist die Bewilligung vollzogen, erfährt man spätestens mit dem Bescheid, wie hoch die eigene Rente sein wird.

Eine Auszahlung der Rente erfolgt monatlich zum Monatsende. Genau wie das Gehalt die Jahre davor als Angestellter, erhält man seine Rentenzahlung immer zum Ende des Monats. Wenn man einen Fehler bei der Berechnung vermutet, kann man innerhalb eines Monats schriftlich Widerspruch gegen den Rentenbescheid einlegen. Bis das Problem geklärt ist, wird die Rente weiterhin ausgezahlt.

Man braucht sich darüber also keine Sorgen machen. Darüber hinaus kann man jederzeit auch einen Überprüfungsantrag stellen. Das sollte natürlich auch nur geschehen, wenn man Zweifel an der Korrektheit hat.

Private Rente

Geht es dagegen um eine private Altersvorsorge, gibt es viele Möglichkeiten, wie die Auszahlung funktionieren kann. Hierbei kann man den gesamten Versicherungsbetrag auf einmal ausbezahlt bekommen. Dann hat man wiederum völlige Freiheit, was man mit dem Kapital macht.

Oft wird mit dem Geld ein Entnahmeplan erstellt, der viele Freiheiten lässt und bei dem man gleichzeitig regelmäßig Auszahlungen bekommt. Währenddessen verzinst sich das Geld weiter.

Wie die Rente dann ausgezahlt wird, das kann man bei dieser Variante völlig frei wählen. Ob monatlich, quartalsweise oder nur jährlich, man hat die Zügel immer selber in der Hand und kann auch jederzeit die Regelung ändern. Dazu kann man auch die Höhe des Betrags frei wählen. Abhängig davon ergibt sich dann ein Entnahmeplan mit oder ohne Kapitalerhalt. Private Rente für höhere Sicherheit im Alter

Wer das nicht möchte, kann eine Leibrente wählen und das bei seiner Versicherung durchrechnen lassen. Hierbei gibt es monatliche Zahlungen bis ans Lebensende. Allerdings kann im Gegensatz zum Entnahmeplan dann nichts vererbt werden.

Wie wird Rente ausgezahlt?

Ob staatliche Rente oder Leibrente – beide zahlen rückwirkend zum Monatsende. Genau wie bei einem Angestelltenverhältnis bekommt man sein Gehalt zum gewohnten Termin.

Hat man eine private Zusatzrente oder betriebliche Altersvorsorge, können fast alle Wünsche erfüllt werden. Je nachdem, wie viel Kapital einem zur Verfügung steht und wie sehr der Lebensunterhalt bereits gedeckt ist, kann man einen passenden Entnahmeplan wählen.

Das Rentenalter in Deutschland wurde in letzter Zeit stetig angehoben. Wer endlich den Ruhestand erreicht, sollte auch wissen, was er mit seiner Rente machen kann. Renten sind wieder gefragt

28. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.