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Wieso eine gute Dividendenrendite nicht notwendig eine gute Aktie ist

Die Dividendenrendite ergibt sich aus der Division der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs multipliziert mit 100 und gibt die Verzinsung des investierten Aktienkapitals je Aktie in Prozent an.

Sinkt der Kurs des Unternehmens und die Dividende bleibt stabil, wie in diesem Jahr häufig der Fall, dann steigt die Dividendenrendite.

So ergeben sich bei der BASF sogar 9%, bei ThyssenKrupp und der Telekom (immer schon bekannt für gute Ausschüttungen) gute 8´%.

Früher galt: Wer eine hohe Dividende zahlt, der ist gesund. Viele Analysen zeigten, Aktien mit guter Dividendenrendite zeigten vor allem auch eine überdurchschnittliche Kursentwicklung. Dazu zählten traditionell immer viele so genannte Value-Aktien.


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Die Kursentwicklung der Dividendenaktien war der Deutschen Börse so wichtig, dass sie sogar einen eigenen Index berechnet: den DivDAX, der die 15 dividendenstärksten Aktien beinhaltet.

Die Kurse dieser Papiere sind, wen wundert’s seit Beginne des Jahres allein um mehr als 50% gefallen. Das ist sogar mehr als der Verlust im DAX.

Eine gute Dividendenrendite macht da den Kursverlust nicht mehr wett. Die Dividendenrendite ist, das können Sie aus diesen Zahlen erkennen, kein fester Wert, sondern er schwankt börsentäglich, je nach dem wie sich der Aktienkurs entwickelt.

Bleibt die Dividende über Jahre hinweg bei sinkenden Aktienkursen unverändert, steigt die Dividendenrendite und umgekehrt. Der gleiche Effekt tritt ein, wenn der Aktienkurs gleich bleibt, aber die Dividende angehoben bzw. gekürzt wird.

Eine (zu) gute Dividendenrendite kann also auch ein Warnzeichen sein.

Wenn der Aktienkurs sehr stark gefallen ist, dann hilft Ihnen auch eine hohe Dividendenrendite nichts.

Die Dividendenzahlungen sind somit auch eine Entschädigung für Kursverluste der letzten Wochen.

10. März 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.