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„Wir schaffen das! – Wirklich?“ Deutschland und die Flüchtlingskosten

Die schrecklichen Amoktaten von Würzburg, München und Reutlingen sowie der Selbstmord-Anschlag in Ansbach erschüttert Deutschland.

Mehr noch: Sie stellen das „Wir schaffen das“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Schatten.

Die politischen Diskussionen sind voll im Gange. Vielleicht kosten sie der Kanzlerin sogar das Amt. Das wird noch abzuwarten sein.

Finanzwirtschaftliche Konsequenzen der Flüchtlingskrise

An dieser Stelle beschäftige ich mich allerdings nicht mit den politischen Folgen dieser Anschläge, sondern mit den finanzwirtschaftlichen Belastungen.

Das heißt: Wie werden Sie, Ihre Kinder und Ihr Vermögen durch die Flüchtlingskrise (zukünftig) belastet?

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass die deutsche Gesamtverschuldung 75% des Bruttoinlandprodukts (BIP) beträgt, konkret: 6,2 Bio. €, also 6.200 Mrd. €.

Das entspricht mehr als dem 2-fachen der gesamten Wirtschaftsleistung; nicht mit eingerechnet die rund 190 Mrd. €, die aus der Haftung für den Euro-Rettungsschirm ESM entstehen könnten.


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Flüchtlingskosten bis zu 1,5 Bio. €

Nun kommen die Flüchtlingskosten noch obendrauf. Dafür gibt es verschiedene Berechnungen und Annahmen, die von 20 bis 45 Mrd. € pro Jahr reichen.

Laut dem Finanz-Ökonomen Bernd Raffelhüschen könnte sich dieses Finanzloch durch die Flüchtlingskrise jedoch um bis zu 1,5 Bio. € vergrößern; das heißt also auf insgesamt fast 8 Bio. €!

Ohne „bestmögliche“ Integration laufen die Flüchtlingskosten aus dem Ruder

Im Einzelnen: Da die Politik Ihnen verschweigt, wie hoch diese Kosten insgesamt sein werden, sage ich es Ihnen: rund 878 Mrd. €!

Das errechnete Finanz-Ökonom Bernd Raffelhüschen. Wie gesagt, Flüchtlingskosten für 2016 und danach sind da noch gar nicht mit eingerechnet.

Raffelhüschen warnt eindeutig: Die Politik sei nun gefordert, eine „bestmögliche Integration“ sicherzustellen. Nur so könnten die Kosten teilweise gedämpft werden.

Denn, wenn auch die 2. Generation der Flüchtlinge nicht gut in den Arbeitsmarkt integriert werden würde, könnten diese Kosten auf 1.500 Mrd. € (= 1,5 Bio. €) ansteigen.

Hilfsbedürftigen Flüchtlingen helfen  Kriminelle ausweisen

Natürlich hat der Finanz-Ökonom in zweierlei Hinsicht recht:

Zum einen müssen wir den Menschen die herkommen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, eine gute Integrations-Möglichkeit schaffen und Schutz bieten.

Zum anderen müssen wir natürlich auch an unsere Kinder denken, um sie nicht mit den ausufernden Kosten, die durch mangelnde Integration entstehen können, zu belasten.

An dieser Stelle möchte ich jedoch auch klipp und klar betonen, dass für gewaltbereite, kriminelle oder gar terroristische Flüchtlinge kein Platz in unserer Gesellschaft ist!

Ich glaube aber auch, dass sich dies von alleine versteht.

Profitiert Deutschland tatsächlich von den Flüchtlingen?

Landauf und Landab wurde die politische und mediale These vertreten, Deutschland würde von den Flüchtlingen profitieren. Dem widerspricht jedoch nun vehement die Stiftung Marktwirtschaft.

Konkret heißt es da: „Eine ungesteuerte Zuwanderung bringt dem Land keine fiskalische Rendite, sondern kostet dauerhaft.“ Dies gelte selbst dann, wenn die Asylsuchenden rasch in den Arbeitsmarkt integriert werden würden.

Grund dafür:

Weil ihr Qualifikations-Niveau deutlich unter dem der einheimischen Bevölkerung liege, seien auch die zu erwartenden Löhne geringer und damit natürlich auch die langfristigen Einzahlungen in die Steuer- und Sozialkassen.

28. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.