Die Wirecard Aktie wird immer attraktiver: Dank des klaren Umsatzplus und einem deutlichen Gewinnzuwachs im letzten Jahr erhöht der Zahlungsabwicklungsspezialist die Dividende.
Wirecard: Das Unternehmen ist weiter auf Wachstumskurs
Im Geschäftsjahr 2010 gelang es dem Spezialisten für elektronische Zahlungs- und Risikomanagementlösungen ein Plus von 19 Prozent im Bereich des Umsatzes zu verbuchen.
Konkret bedeutet dies ein Wachstum von 228,5 Millionen auf 271,6 Millionen Euro.
Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen stieg auf 73,3 Mio. Euro.
Dies bedeutet in Bezug zum Vorjahr ein Plus von 21 Prozent. Auch das relevante Transaktionsvolumen erfuhr insgesamt eine Steigerung um 18,9 Prozent auf nun 12,6 Milliarden Euro.
Die Zukunftsprognose klingt optimistisch: „Neben der unverändert starken Entwicklung unseres Kerngeschäfts in Europa, rechnen wir im zweiten Halbjahr 2011 zusätzlich mit positiven Effekten aus dem Prepaid-Kartengeschäft und unserer weiteren Expansion in Asien“, eröffnete Markus Braun, Vorstandsvorsitzender der Wirecard AG.
2011 sollen schließlich zwischen 83 und 90 Millionen Euro erwirtschaftet werden.
Wirecard Aktie: Mehr Dividende für den Aktionär
Der reale Zuwachs, Umsatz und den operativen Gewinn betreffend, schlägt sich aber auch auf Seiten der Aktionäre nieder.
Mit Blick auf die obigen Zahlen stieg die Wirecard-Aktie auf 0,53 Euro – 9 Cent mehr als im Vorjahr. Am 22. Juni 2011 wollen Vorstand und Aufsichtsrat schließlich der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von 10 Cent pro Aktie auszuschütten. Ein Plus für die Aktionäre also.
Aktien TECDAX: Wirecard Aktien sehr gefragt
Mit Bekanntgabe der positiven Zahlen, waren auch Veränderungen bei der Wirecard-Aktie zu sehen. Obwohl der TECDAX 0,22 Prozentpunkte einbüßte, stieg Wirecard um ganze 2,60 Prozent auf 12,435 Euro. Für das Unternehmen bedeutete dies die führende Position am Auswahlindex für Technologiewerte.
Glaubt man der Analystin Heike Pauls, strebt die Aktie der 14 Euro-Marke entgegen, was diese als ein klares Kaufsignal wertet. er Fokus habe auf dem starken Freien Cash Flow gelegen, heißt es in Ihrer Studie.
Grundsätzlich aber sei die positive Entwicklung seit dem positiven Ausblick von Januar 2011 keine große Überraschung gewesen.
Die Analystin Alla Gerelova schließt zwar daran an, keine große Überraschung in der aktuellen Entwicklung zu sehen und vermerkt ebenfalls die 14 Euro Marke, sieht allerdings kein eindeutiges Kaufsignal und plädiert für „hold“.
Wegen einmaliger Belastungen im Zuge des geplanten Umzugs der Firmenzentrale und der Expansion in Asien werde jedoch im ersten Halbjahr die Ertragskraft voraussichtlich etwas zurückgehen – so ihre Begründung.
Die Stimmung am Markt jedoch steht derzeitig eindeutig im Zeichen des Kaufsignals.


