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Wirtschaftskrisen: Was sind Crashes und Blasen?

Momentan befindet sich die Finanzwelt weiterhin in den Auswirkungen einer großen Wirtschaftskrise. Und eine Wiederholung kann schneller passieren, als sich die meisten Investoren wünschen.

Anleger sollten sich also schon heute informieren, wie sie die Auswirkungen einer neuen Finanzblase oder eines Börsencrashs ohne größere finanzielle Schäden überstehen können. Hierzu hilft oftmals ein Blick in die Vergangenheit. Zunächst müssen jedoch die Begriffe „Crash“ und „Blase“ geklärt werden.

Wirtschaftskrisen beginnen oft mit einer Blase

Eine Blase entsteht dann, wenn menschliche Emotionen in zu starkem Maße die Marktsituation bestimmen. Sobald Investoren einen Aktienkurs so stark nach oben treiben, dass der neue Preis nicht mehr rational erklärt werden kann, sind die ersten Anzeichnen einer Blasenbildung gegeben.

Ausschlaggebend für einen Aktienkauf sollte natürlich nicht eine emotionale Regung, sondern eine klare Analyse des ausgebenden Unternehmens sein. Wie die Seifenblasen eines Kindes sieht es zunächst so aus, als würden die Investmentblasen immer weiter ansteigen.

Am Ende steht jedoch immer ein lauter Knall, der in diesem Fall jedoch riesige finanzielle Auswirkungen hat. Denn jedes Geld, das Anleger noch Tage zuvor freudestrahlend in die Aktien investiert hatten, ist nun wohl restlos verloren.


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Börsencrash betrifft gesamten Markt

Ein „Crash“ bezeichnet hingegen einen deutlichen Kursabfall des gesamten Marktes, welcher oftmals auch durch das Platzen einer Blase ausgelöst werden kann. Panikartig versuchen Investoren nun gleichzeitig, ihr Geld aus dem geplatzten Traum zu retten. Dies führt zu sturzartigen Kursverlusten – welche wiederum starke Verkäufe nach sich ziehen.

Die Auswirkungen einer solchen Börsenpanik schlägt sich schnell auch auf andere – eigentlich nicht betroffene – Gebiete nieder, was schließlich zu einem gesamten Börsencrash führen kann. Einem Börsencrash folgt in den meisten Fällen eine lange Depressionsphase.

Die Verbindung zwischen Blasen und Crashes ist ähnlich wie das Verhältnis von Wolken und Regen. Zwar gibt es Wolken ohne Regen, jedoch niemals Regen ohne Wolken. Genauso kann es zwar Blasen geben, die ohne größere Auswirkungen vorüber gehen, jedem Börsencrash geht jedoch das Platzen einer Blase voraus. Je größer die Wolke, desto heftiger ist auch der Regen.

Kurskorrektur nicht mit Crash verwechseln

Ein wichtiger Unterschied sollte jedoch zwischen einem Börsencrash und einer Kurskorrektur gesetzt werden. Eine Korrektur kann zwar auch deutliche Kursabfälle nach sich ziehen, übersteigt jedoch niemals Verluste von rund 20% des gesamten Marktes. Eine Korrektur sollte also eher als Warnsignal für übereifrige Investoren gesehen werden.

Überraschenderweise wurden viele Börsencrashes zunächst als bloße Korrekturen abgetan, darunter auch der gigantische Crash von 1987. Es ist daher ratsam, zunächst von einem Crash auszugehen und sich erst im Nachhinein zu beruhigen.

16. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.