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Wohnungen renovieren – Steuerliche Anreize und günstige Darlehen

Ist die Wohnung schon älter, führt eine Modernisierung zur Steigerung ihrer Attraktivität nahezu immer zu dem erwünschten Vermietungs-Erfolg.

Die beste Gelegenheit hierzu haben Sie, wenn ein Mieter ausgezogen ist.

Prüfen Sie vor einer Neuvermietung also, ob in Ihrer Wohnung Sanierungs- bzw. Modernisierungsbedarf besteht.

Dies bedeutet für Sie: Investitionen in niedrigere Verbrauchswerte machen sich besonders bezahlt. Zum einen können Sie natürlich Ihre entsprechenden Aufwendungen, wie auch für alle weiteren „Vermietungsfördernden Maßnahmen“ bei der Steuer als Werbungskosten sofort in Ansatz bringen.

Investieren Sie dagegen erst dann in Ihr Mietobjekt, wenn Schäden bereits offensichtlich sind, setzen Sie Ihren wirtschaftlichen Erfolg mit Ihrem Haus- und Wohnungsbesitz aufs Spiel.

Darüber hinaus haben Sie bei ökologisch vorteilhaften Modernisierungen aber auch die Möglichkeit, besonders günstige Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu erhalten.

Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank nach den für Sie persönlich günstigsten Förderprogrammen und sichern Sie sich so alle Vorteile zur Verbesserung der Neuvermietung und zur nachhaltigen Wertsteigerung Ihrer Immobilie.


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Renovieren

Andersherum zeigt die Praxis jedoch, immer wieder, dass Sie eine renovierte Wohnung nicht nur schneller, sondern auch teurer vermieten können.

Die Kosten für Renovierung können Sie also mit einer erhöhten Miete wieder „reinholen“ und diese von Ihren Mieteinnahmen abziehen. Auf diese Weise erhöhen Sie den Wert Ihrer Immobilie und zahlen gleichzeitig weniger Steuern.

Zurzeit werden viele Mietverhältnisse beendet, ohne dass der ausziehende Mieter noch Schönheitsreparaturen vornehmen muss. Dies liegt daran, dass die Renovierungsklauseln in den Mietverträgen wegen „starrer Fristen“ vielfach unwirksam sind. Die hiervon betroffenen Vermieter stehen daher vor der Frage: Selber renovieren oder nicht?

Im Interesse einer zügigen Neuvermietung sollten Sie diese Frage für sich positiv beantworten.

Die Entscheidung für eine Wohnung wird nämlich oft nach dem ersten Eindruck getroffen und der ist bei einer unrenovierten Wohnung regelmäßig ablehnend.

Zusätzliche Anreize

Stehen in der näheren Umgebung bereits andere Wohnungen leer, müssen Sie Ihren Mietinteressenten zusätzliche Anreize für die Anmietung bieten.

Solche Zusatzanreize können sein:

  • Vermietung von privat (keine Maklerprovision)
  • Verzicht auf eine Staffelmiete
  • Begrenzung der Mietkaution auf einen Monat
  • Verzicht auf Schönheitsreparaturen bei Mietende
  • Mietfreiheit für den ersten Monat

Hiergegen wird teilweise eingewandt, der Mieter könne sich mit einer Anfangsrenovierung gleich nach seinen Wünschen einrichten.

Dabei ist jedoch regelmäßig zu beobachten, dass die meisten Mieter dies gar nicht wollen, da sie bei Auszug aus der bisherigen Wohnung schon renovieren mussten.

Sicher: Zu verschenken haben Sie nichts. Bedenken Sie aber auch, dass die mit den Zusatzanreizen verbundenen Aufwendungen bzw. entgangenen Mieteinahmen unter wirtschaftlichen Gesichtpunkten in aller Regel besser sind, als Leerstand hinzunehmen.

15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.